Harte Konsequenzen nach Skandalspiel in Prutting

Türkspor-Torwart wegen "Kung-Fu-Sprung" eineinhalb Jahre gesperrt!

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Prutting/Altenmarkt - Nach dem abgebrochenen Skandalspiel zwischen Prutting und Türkspor Rosenheim sind nun weitere Details zu den Sportgerichtsurteilen bekannt geworden.

Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, haben die Sportrichter jetzt hart durchgegriffen. Unter dem Vorsitz von Sportrichter Stephan Bierschneider, dem Vorsitzenden des Kreissportgerichtes Inn/Salzach, erhielten sieben Spieler von Türkspor Spielsperren, die meisten davon wegen „unsportlichen Verhaltens“ gegen den Schiedsrichter. Fünf davon sind bereits abgelaufen. Eine dauert noch wegen Rauferei bis Juli 2018 an, schreibt die tz weiter. 

Auch der Spielertrainer von Türkspor wurde sechs Monate gesperrt, davon aber zwei zur Bewährung. Er darf damit nach der Winterpause wieder antreten. Denn das Sportgericht hielt ihm zugute, dass er zunächst besonnen reagiert hätte, ehe er plötzlich einen Faustschlag einstecken musste.

Die h ärteste Strafe erhielt jedoch der Torwart von Türkspor: Ein Jahr und vier Monate lang wird der Keeper über seinen Ausraster nun nachdenken müssen! Seine Sperre läuft bis 15. Februar 2019! Dem Torwart war laut tz ein "Kung-Fu-Sprung mit Anlauf in eine Spielertraube" zur Last gelegt worden.

Das Spiel wurde 2:0 für Prutting gewertet, was bereits am Wochenende bekannt geworden war. Zudem wurde der Platzverein mit einer Geldstrafe von 500 Euro belegt. Hier ging es vor allem um Beleidigungen, fehlende Ordner und die Tatsache, dass Getränke in Glasflaschen verkauft worden waren. Außerdem muss ein Pruttinger Ex-Funktionär 300 Euro Strafe zahlen.

Bei dem Spiel am 15. Oktober, das in der 60. Minute beim Stand von 2:2 abgebrochen werden musste, war es nach dem Pruttinger Ausgleichstreffer zu einer Massenschlägerei gekommen. Daran waren sowohl Spieler als auch Zuschauer beteiligt. Ein Video, das im Internet kursiert, dokumentierte die Brutalo-Szenen. Zahlreiche Polizeistreifen mussten anrücken, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Auch mehrere Krankenwagen und ein Notarzt waren damals im Einsatz.

mw

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook (Montage)

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