Es droht ein herber Rückschlag

Amateurfußball: Kontaktsport soll vier weitere Wochen verboten werden

Fußball in Zeiten von Corona (Symbolbild)
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Fußball in Zeiten von Corona (Symbolbild)

Laut einem Medienbericht erwägt die Politik offenbar, die geplanten Lockerungen für den Kontaktsport wieder zurückzunehmen. Grund seien die steigenden Inzidenzzahlen in Deutschland. Das wäre ein herber Rückschlag für den Amateurfußball.

Keine guten Nachrichten für die Amateurfußballer in Deutschland. Die bundesweit steigenden Inzidenzzahlen und der mangelnde Impf-Fortschritt hat die Politik offenbar zum Umdenken bewogen. Und dies wohl zu Lasten der Kontaktsportarten.

Kontaktsport soll offenbar erst wieder ab dem 19. April erlaubt werden

So will die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten in der am kommenden Montag stattfindenden nächsten Konferenz wohl beschließen, dass der geplante vierte Öffnungsschritt ausgesetzt wird. Das berichtet der „Business Insider“. Dieser sah vor, dass ab dem 22. März bei einer Inzidenz von unter 50 Kontaktsport im Außenbereich ohne Beschränkungen hätte stattfinden sollen. Bei einer 7-Tages-Inzidenz zwischen 50 und 100 wäre dies nur mit einem tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest möglich gewesen.

Seit dem 8. März ist bei einer Inzidenz unter 50 nur kontaktfreier Sport unter freiem Himmel in Gruppen bis maximal zehn Personen wieder erlaubt. Bei Inzidenzen zwischen 50 und 100 ist Außensport mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten und „maximal von bis zu 20 Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich“ kontaktfrei möglich.

Wie weiter berichtet wird, soll der Kontaktsport erst am 19. April, also frühestens in vier Wochen, wieder erlaubt werden. Dies muss aber erst auf der Bund-Länder-Konferenz am kommenden Montag beschlossen werden. Bis dahin müssen sich die zahlreichen Amateurfußballer in Geduld üben, ob dies wirklich traurige Gewissheit wird.

ma

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