Der Verband beendete die Saison bereits Ende April

Amateurfußball in Schleswig-Holstein: Keine Absteiger, dafür zwei Aufsteiger

Dass die Saison im Amateurfußball ohne weitere Spiele regulär am 30. Juni auslaufen wird, beschloss der Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes bereits am 27. April. Nun entschied der Verband, wie die Saison gewertet werden soll.

Bereits am 27. April entschied der Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) die Saison 2019/20 am 30. Juni ohne weitere Spiele auslaufen zu lassen. Am Samstagabend hat der Verband nun bekannt gegeben, wie die Saison gewertet werden soll. Demnach werden die Tabellenstände in allen Spielklassen per Quotientenregelung (erzielte Punkte geteilt durch Zahl der ausgetragenen Spiele) errechnet. Meister wird also der Verein, der auf die meisten Punkte pro ausgetragenem Spiel kommt. Sowohl der Meister als auch der Zweitplatzierte steigen auf, Absteiger wird es nicht geben. Ausgenommen sind Clubs, die bereits während der Saison ihre Mannschaft aus dem Spielbetrieb abgemeldet haben.


Die SHFV-Vizepräsidentin Spielbetrieb, Sabine Mammitzsch, sagt zu den Beschlüssen des Präsidiums: „Wir haben nach den besten Lösungen für die Gesamtheit unserer Vereine gesucht und haben diese meiner Meinung nach auch gefunden. Da wir keine rein sportliche Entscheidung mehr in der Saison 2019/20 herbeiführen konnten, war es uns wichtig, möglichst keine Mannschaften bei Auf- oder Abstieg zu benachteiligen. Wir hoffen nun natürlich, dass wir einem geordneten Saisonbeginn 2020/21 entgegenblicken können.“

„Unsere heute getroffenen Entscheidungen werden dazu führen, dass in manchen Spielklassenebenen in der Spielzeit 2020/21 in der Regel mehr Mannschaften umfassen werden als bisher. Wie wir damit umgehen, können wir erst abschließend beantworten, wenn wir genau wissen, wann exakt wir wieder werden spielen dürfen“, sagt SHFV-Präsident Uwe Döring.

ma/Pressemitteilung Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes

Rubriklistenbild: © pixabay



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