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Vor allem Jugendfußball gefährdet

In DFB-Umfrage: Mehrheit spricht sich gegen neue Beschränkungen aus

Fußballplatz Corona Symbolbild
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Erwartet den Amateurfußball in Deutschland ein neuer Lockdown?

Die Vereine und ihre Vertreter*innen hätten mehrheitlich kein Verständnis für einen neuen Lockdown im Amateurfußball. Das geht aus einer Umfrage zur Corona-Entwicklung, die in den letzten Tagen durch den DFB durchgeführt wurde, hervor. Vor allem die Beschränkungen im Jugendfußball sehen viele Befragten kritisch.

Frankfurt - Die Sorge vor Einschnitten für den Sport in den Vereinen ist groß. Angesichts der bundesweit deutlich gestiegenen Infektionszahlen befürchten 85 Prozent der Befragten weitere Einschränkungen auch für den Freiluftsport.

Einschränkungen in Bayern bereits Realität

In Bayern sind diese durch die von der Landesregierung erlassene 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bereits Realität. In Landkreisen mit einer Inzidenz über 1000 tritt hier für den Amateursport eine Sportverbot in Kraft. Der Betrieb und die Nutzung von Sporthallen und Sportplätzen und anderer Sportstätten ist dann grundsätzlich untersagt. In den Amateurligen, die nicht bereits in der Winterpause sind, wurden die restlichen Spiele auf das nächste Jahr verschoben.

Die gewichtigsten Argumente für den Amateursport sind aus der Sicht der Beteiligten die geringe Ansteckungsgefahr beim Fußballspielen an der frischen Luft, untermauert durch eine Studie der Universität des Saarlandes unter der Leitung von Dr. Florian Egger und Prof. Dr. Tim Meyer, sowie die potenziellen Gesundheitsrisiken, die durch Bewegungsmangel entstehen.

Jugendfußball als größter Verlierer

In der deutschlandweit durchgeführten Studie zeigten nur 38 Prozent der Befragten Verständnis für eine erneute Einstellung des Spielbetriebs, 75 Prozent sprechen sich für den Erhalt des Trainingsbetriebs aus. Vor allem im Jugendbereich sehen ein Großteil der Befragten ein schwerwiegendes Problem für die Vereine, wenn kein Training mehr stattfinden kann. Finanzielle Schwierigkeiten ihres Klubs durch einen erneuten Lockdown sehen insgesamt 23 Prozent.

Gleichzeitig geben jedoch 34 Prozent an, dass die finanzielle Situation ihrem Klub in den vergangenen Lockdowns die größten Schwierigkeiten war. Mit Abstand größtes Problem aber waren laut Umfrage die häufigen Änderungen der Verordnungen und Vorgaben in der Pandemie, die von den Vereinen umgesetzt werden sollten, aber häufig nicht klar genug formuliert waren.

DFB soll sich für Vereine einsetzen

Anders verhält es sich in der Umfrage im Bezug auf die Aktivitäten im Vereinsleben. Hier signalisieren 68 Prozent der Befragten Verständnis, sollten diese mit Blick auf die Corona-Entwicklung bis auf Weiteres eingestellt werden. Bei der Frage, ob sich der DFB und seine Landesverbände gegenüber der Politik gegen weitere Einschränkungen für den Amateurfußball einsetzen sollten, stimmten 75 Prozent der befragten Personen mit Ja.

tb

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