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Insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen

Corona-Pandemie: Bayerische Sportvereine verlieren 100.000 Mitglieder 

Ein gesperrter Fußballplatz (Symbolbild)
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Ein gesperrter Fußballplatz (Symbolbild)

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Sportvereine in Bayern aus. 4,5 Millionen Menschen waren Ende Dezember noch Mitglied in einem Verein, das sind 100.000 Mitglieder weniger als zuvor. Der Bayerische Landes-Sportverband hofft auf eine Trendwende

München (dpa/lby) - Bayerns Sportvereine haben im Corona-Jahr 2020 fast 100.000 Mitglieder verloren. Ende Dezember waren demnach noch gut 4,5 Millionen Menschen Mitglied eines Sportvereins, wie der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) auf Anfrage mitteilte.

Größere Vereine in den Ballungsräumen haben demnach stärker gelitten als kleinere

„Insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen ist dieser Mitgliederrückgang mit 5 Prozent beziehungsweise 3,7 Prozent besonders besorgniserregend“, erklärte BLSV-Präsident Jörg Ammon. Größere Vereine in den Ballungsräumen haben demnach stärker gelitten als kleinere.

Der BLSV hofft auf eine Trendwende: „Insgesamt gehen wir davon aus, dass sinkende Inzidenzen und zunehmender Impfschutz bald wieder zu einem geregelten Sportbetrieb führen und sich dadurch auch die Mitgliederzahlen stabilisieren und sogar wieder steigen werden“, sagte Ammon. „Denn nirgends ist Sporttreiben so schön wie im Verein, der auch eine soziale Tankstelle ist.“

dpa

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