Angekommen! Aber es fehlen die Punkte

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Der SVK nimmt Anlauf zum ersten Heimsieg

Kirchanschöring vor schwerem Heimspiel

Viel Lob, viele Chancen, viele Spielanteile. . . aber zu wenige Punkte. So oder so ähnlich könnte man die derzeitige Lage des SV Kirchanschöring in der Bayernliga Süd zusammenfassen.

Die Mannschaft von Spielertrainer Patrick Mölzl ist in der fünfthöchsten Spielklasse angekommen, daran besteht zumindest aus spielerischer Sicht kein Zweifel.

Das ist nicht ganz nachvollziehbar. . .

Doch von Lob kann man sich am Ende des Tages wenig kaufen, was zählt sind die harten Fakten. Und die weisen zehn Punkte aus elf Spielen aus, die Gelb-Schwarzen stehen weiter auf einem Abstiegsrelegationsplatz.

Vor heimischem Publikum ist die Bilanz um einiges schlechter, der Aufsteiger wartet weiter auf den ersten Heimsieg in der Bayernliga. Angesichts des treuen und zahlreich erscheinenden Publikums, der idealen Rahmenbedingungen an der Laufener Straße und der letztjährigen Heimstärke ist diese Bilanz nur schwer zu greifen.

Die Gegner in der Bayernliga haben natürlich mehr Qualität als noch in der Landesliga, das ist selbstverständlich. Auch muss Mölzl immer wieder improvisieren, Verletzungen und berufliche Abwesenheiten bringen den Kader immer wieder aus dem Gleichgewicht.

Kein Grund zur Panik, aber. . .

Dennoch verfügen die verbliebenen Spieler über ausreichend Qualität, einzig das Selbstverständnis ist in Kirchanschöring etwas abhanden gekommen.

Grund zur Panik besteht freilich noch nicht, die handelnden Protagonisten wissen um die Herausforderung Bayernliga und sind sich der negativen Begleitumstände auch bewusst.

Dennoch müssen Punkte her und das so schnell wie irgend möglich. Am Samstag gastiert der TSV Dachau an der Laufener Straße, ein weiteres Kaliber, das da auf den SVK wartet.

Die Serien sollen reißen!

Denn das Team aus dem Münchener Umland hat jüngst ein furioses 5:1 über Hankofen-Hailing auf den Platz gebracht, reist als Favorit nach Kirchanschöring und ist seit fünf Spielen ohne Niederlage.

Doch wie sagt man so schön: Je länger eine Serie hält, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie reißt. In der Theorie besteht also die Hoffnung, dass die positive Serie der Gäste ebenso reißen wird, wie die Negativserie der Gelb-Schwarzen.

Ist dem der Fall, gibt es am Samstag auch endlich mehr als Lob, Chancen und Spielanteile zu verzeichnen!

 

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