Aufstieg greifbar! Erlbach haut Illertissen weg

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Während beim FVI die Köpfe hängen, beglückwünschen Christop Popp (li.) und Peter Schreiner (r.) den Torschützen zum 1:0, Marc Bruche

Der SV Erlbach läuft mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung Bayernliga. Nach einem starken Auftritt und einem verdienten Sieg beim FV Illertissen II steht der SVE mit mehr als einem Bein in der Bayernliga.

Aus Illerstissen berichtet Tobias Ruf

Der SV Erlbach läuft mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung Bayernliga. Nach einem starken Auftritt und einem verdienten Sieg beim FV Illertissen II steht der SVE mit mehr als einem Bein in der Bayernliga. Die Mannschaft von Robert Berg siegte am Dienstagabend mit 2:0 (0:0) beim FVI und kann den Aufstieg am kommenden Sonntag im heimischen Raiffeisen Sportpark unter Dach und Fach bringen.

Als Sebastian Spinner den Ball in der 82. Minute vor dem leeren Illerstissener Tor über die Linie drückte, gab es bei Mannschaft, Trainerstab und ca. 50 mitgereisten Fans aus dem Holzland kein Halten mehr.

Der eingewechselte Offensivspieler erhöhte mit seinem Jokertor auf 2:0 und stellte die Weichen damit endgültig auf Bayernligakurs. Nur fünf Minuten zuvor hatte der ebenfalls eingewechselte Marc Bruche den Noch-Landesligisten in Führung geköpft und damit den unter dem Strich verdienten Sieg eingeleitet.

Drückende Überlegenheit in der Anfangsphase

Erlbach übernahm von Beginn an das Kommando, dominierte Ball und Gegner und agierte wie gehabt aus einer soliden Defensive heraus. Nach 15 gespielten Minuten erarbeiteten sich die Gäste Chance um Chance und hätten bereits im ersten Durchgang das Spiel vorentscheiden können.

Doch Johannes Maier (15., 21.) scheiterte mit zwei Distanzschüssen am glänzednen FVI-Keeper Fabian Heiland und Kapitän Christoph Jäger (20.) verpasste nach einer Maier-Hereingabe von der linken Seite nur knapp am zweiten Pfosten.

Die hoch eingeschätzten Hausherren fanden im ersten Durchgang nicht statt und waren von der Erlbacher Ballsicherheit und Körperpräsenz sichtlich überrascht.

Kurze Schwächeperiode ohne Folgen

Erst nach Wiederbeginn konnte sich die Heimelf Torchancen erspielen. In der 53. Minute traf Timo Jäger mit einem Distanzschuss die Latte und knapp zehn Minuten später kratzte Peter Schreiner einen Schuss von Daniel Haas von der Linie.

Wie wachgeküsst fand Erlbach nach dieser kurzen Schwächephase zurück zu alter Stärke und belohnte sich in der 77. Minute. Ronald Schmidt brachte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den 16er, wo Bruche vor Heiland an den Ball kam und die Kugel mit dem Kopf ins Tor beförderte.

Das Kollektiv macht den Unterschied

Die Hausherren erhöhten das Risiko, machten die Abwehrreihe auf und so kam Spinner nach feinem Zuspiel in die günstige Position, die Kugel aus kürzester Distanz über die Linie zu drücken.

"Heute hat sich unsere größte Stärke bemerkbar gemacht. Wir sind ein tolles Kollektiv und können von der Bank immer wieder nachlegen", sagte Berg nach dem Spiel gegenüber beinschuss.de.

Der SV-Coach übte sich trotz der guten Ausgangslage in Zurückhaltung. "Noch ist nichts gewonnen" ergänzte der 40-Jährige, der am Sonntag zum großen Aufstiegsmacher der Rot-Weißen werden könnte und bei einer ähnlichen Vorstellung wie im Hinspiel auch werden wird!

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