Beinschuss-Direkt: Huth, Huth, Huth, findet Oberbayern richtig gut

Robert Huth (r.) mit Beinschuss-Redakteur Tobias Ruf

Beinschuss-Direkt bewegt sich in dieser Woche auf internationalen Pfaden. Am Rande des Testspiels zwischen 1860 München und Stoke City hat Tobias Ruf mit dem ehemaligen Nationalspieler Robert Huth gesprochen.

Beinschuss-Direkt bewegt sich in dieser Woche auf internationalen Pfaden. Am Randes des Testspiels zwischen 1860 München und Stoke City in Reit im Winkl hat Beinschuss-Redakteur Tobias Ruf mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Robert Huth gesprochen.

Beinschuss: Herr Huth, wie fühlt es sich an, wieder in der Heimat zu sein?

Robert Huth: Ich bin immer froh, wenn ich über einen längeren Zeitraum in Deutschland sein kann. Obwohl ich mich in England sehr wohl und heimisch fühle, ist das doch etwas ganz Besonderes. Oft habe ich ja dazu auch nicht die Gelegenheit. . .

Jetzt stehen wir in Reit im Winkl, am Fuße der Alpen. Wie gefällt es Ihnen hier?

Huth: Wow, ich und meine Teamkollegen sind von dieser Landschaft und der Umgebung begeistert. Oberbayern ist ein sehr schönes Fleckchen Erde.

Wie sind die Trainingsbedingungen?

Huth: Es fehlt uns an nichts. Die Rahmenbedingungen hier in Reit im Winkl sind optimal. Wir hatten sogar über weite Strecken gutes Wetter, das sind wir als Engländer natürlich nicht gewohnt.

Wie weit ist die Mannschaft?

Huth: Wir haben gut trainiert, sind aber immer noch in der Findungsphase. Konditionell arbeitet man unheimlich viel in so einer Vorbereitung, das Spielerische und Taktische muss da erstmal hinten anstehen.

Wie kommt es, dass ein Premier-League-Klub gegen einen deutschen Zweitligisten verdient mit 0:2 verliert?

Huth: Das ist ganz einfach zu erklären. 1860 München startet bereits an diesem Wochenende in die Saison. Die Mannschaft ist körperlich auf einem höheren Level als wir und natürlich in Sachen Vorbereitung schon ausgereift.

Wann wird das in Ihrem Team der Fall sein?

Huth: Wir starten am 16. August mit einem Heimspiel gegen Aston Villa. Da muss alles passen, wir wollen natürlich mit einem Heimsieg in die neue Saison gehen.

Wohin geht die Reise von Stoke City in 2014/15?

Huth: Wir visieren zunächst einen gesicherten Mittelfeldplatz an. Wenn nach oben etwas möglich ist, wollen wir natürlich da sein und die Chance ergreifen!

Sie sind ehemaliger deutscher Nationalspieler. Wie sehr haben Sie bei der WM mitgefiebert?

Huth: Wow, ich habe mich unheimlich für die Jungs gefreut und natürlich die Spiele intensiv verfolgt. Das war eine grandiose Leistung des Teams, Respekt!

Philipp Lahm hat vor Kurzem seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. Kam das überraschend für Sie?

Huth: Überraschend ist es auf jeden Fall. Aber ich denke, er hat jetzt den richtigen Zeitpunkt - als Weltmeister - erwischt. Besser geht es nicht.

Herr Huth, sehen wir Sie und Ihr Team im nächsten Jahr in Oberbayern wieder?

Huth: Gute Frage. Letztes Jahr waren wir in den USA, dieses Jahr eben hier. Das variiert jedes Jahr.

Vielen Dank für das Gespräch

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