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Nachdem der BFV mit einer Klage gedroht hat

Kabinett will am 14. September über Wiederaufnahme des Ligabetriebs beraten

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann spricht nach einem Kabinettsausschuss in München vor dem bayerischen Staatswappen.
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Joachim Herrmann meldet sich zu Wort.

Bayern - Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann meldet sich kurz nach Bekanntwerden einer möglichen Klage durch den BFV zu Wort. Laut dem Minister, dem die Rückkehr zum Sportbetrieb wichtig sei, befasse sich das Kabinett am 14. September mit der Wiederaufnahme des Ligabetriebs.

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Nachdem der Bayerische Fußball-Verband angekündigt hat, dass sie eine Klage gegen die Staatsregierung wegen der Ungleichbehandlung des Amateurfußballs in Erwägung zieht, meldete sich Innenminister Joachim Herrmann, der auch für den Sport zuständig ist, zu Wort. „Als Sportminister ist mir die schrittweise Rückkehr zu einem geregelten Sportbetrieb sehr wichtig“, sagte der Minister gegenüber der Deutschen Presse Agentur.

Kabinett berät am 14. September über die Wiederaufnahme des Ligabetriebs

Laut Herrmann will sich das Bayerische Kabinett in seiner nächsten Sitzung am 14. September mit der möglichen Wiederaufnahme des Ligabetriebs im Amateurfußball befassen. Zudem will das Kabinett darüber beraten, unter welchen Voraussetzungen auch Zuschauer zu den Spielen zugelassen werden können. Neben Fußball geht es auch um den Ligabetrieb andere Kontaktsportarten

Der Innenminister sagte weiter, dass er „sehr stolz auf unsere sportbegeisterten Bayern» sei. „Die Bekämpfung der Corona-Pandemie ist eine Herkulesaufgabe, die wir nur mit vorsichtigen Schritten angehen können“, so Herrmann weiter.

BFV-Präsident Koch: „Diese Antwort bleibt uns und Euch die Politik nach wie vor schuldig“

Hintergund: Am Dienstag verlängerte die Regierung die 6. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, in der Wettkampfsport weiterhin nicht erlaubt ist. „Es ist für die meisten nicht nachvollziehbar, dass wir aktuell den Spielbetrieb nicht starten können, obwohl die Staatsregierung es längst wieder erlaubt, beispielsweise Konzerte oder Gottesdienste unter freiem Himmel zu veranstalten und dabei sogar bis zu 400 Zuschauer zugelassen sind. Nur ein paar Kilometer weiter in unseren Nachbarbundesländern wird längst wieder vor einer begrenzten Anzahl an Zuschauern gespielt. Und in jedem Schwimmbad und an jedem Badestrand tummeln sich mehr Menschen als bei den meisten Amateurfußballspielen rund um das Spielfeld Zuschauer stehen würden. Warum dies so ist? Wir können es nicht sagen! Denn diese Antwort bleibt uns und Euch die Politik nach wie vor schuldig“, sagt BFV-Präsident Reiner Koch.

BFV bittet die bayerischen Vereine zur Urne

Laut Fachanwälten hätte eine Klage gute Erfolgsaussichten. Bevor der Verband allerdings weitere Hebel in Bewegung setzt, sollen die Vereine bis kommenden Montag, 7. September, online darüber abstimmen, ob der BFV wirklich eine Klage einreichen soll. Folgende drei Fragen werden in der Online-Umfrage zur Abstimmung gestellt:

  • Halten Sie diese Entscheidung der Staatsregierung, Wettkampfspiele im bayerischen Amateurfußball nach wie vor nicht zu erlauben und auch keine Zuschauer in begrenztem Umfang zuzulassen, für richtig?
  • Wollen Sie, dass der Wettkampfspielbetrieb im Jahr 2020 baldmöglichst wieder aufgenommen wird und der BFV sich dafür einsetzt?
  • Soll der BFV rechtlich gegen das Verbot des Wettkampfspielbetriebs im Amateurfußball vorgehen und gegebenenfalls gerichtlich Gleichbehandlung mit Freiluft-Kulturveranstaltungen analog § 21 Abs. 2 der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geltend machen?

ma

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