Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mitarbeitertagung des Bezirk Oberbayerns in Rohrdorf

Auch BFV-Präsident Christoph Kern äußert sich: Regionalliga ist sicher

Auf der Mitarbeitertagung zeichnete BFV-Präsident Christoph Kern zahlreiche Mitarbeiter
aus dem Kreis Inn/Salzach für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement aus
+
Auf der Mitarbeitertagung zeichnete BFV-Präsident Christoph Kern zahlreiche Mitarbeiter aus dem Kreis Inn/Salzach für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement aus.

Am vergangenen Freitag (18. November) und Samstag (19. November) fand die Mitarbeitertagung des BFV in Rohrdorf statt. Dort wurden viele aktuelle Themen im Nachwuchsfußball diskutiert. Auch BFV-Präsident Christoph Kern äußerte sich, unter anderem zur Regionalliga Bayern.

Rohrdorf – Der neue BFV-Präsident Christoph Kern hält die Existenz der Fußball-Regionalliga Bayern trotz eines erneuten Vorstoßes zur Reform der Aufstiegsregelung zur 3. Liga für gesichert.

Mitarbeitertagung des Bezirks Oberbayern

Denn die Regionalligisten im Nordosten hätten eine Aufteilung ihrer Liga ausgeschlossen, sagte Kern auf der Mitarbeitertagung des Bezirks Oberbayern im Bayerischen Fußball-Verband (BFV) in Rohrdorf. Das aber wäre die Voraussetzung für eine viergleisige Regionalliga, aus der alle Meister in die 3. Liga aufsteigen könnten.

Dass das bisher nicht so ist, sondern die Meister aus Bayern, dem Norden und Nordosten in zwei von drei Jahren in die Relegation müssen, sorgt immer wieder für Diskussionen.

Erweiterung der 3. Liga auf 22 Mannschaften als Lösung?

Damit bliebe als Lösung des jahrelangen Streits nur die Erweiterung der 3. Liga auf 22 Mannschaften und fünf Absteiger, wie sie kürzlich in einer Arbeitsgruppe von Viertligisten aus Bayern, dem Norden und Nordosten vorgeschlagen wurde, sagte der Jurist aus Schwaben.

Das würde für die Drittliga-Vereine aber eine erhebliche Zusatzbelastung mit mindestens acht „englischen Wochen“ bedeuten. Überdies dürfe man bei der Debatte die Frauen nicht vergessen, sagte Kern. Auch dort müssen vier der fünf Regionalliga-Meister vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga die Relegation überstehen.

Steigende Zahl von Spielausfällen und Rückzügen

Keine schnelle Lösung sieht der Verbandschef für den Ärger, für den die Verschärfung beim Einsatz von Spielern in zweiten Mannschaften in den B- und C-Klassen bei vielen Vereinen gesorgt hat. Die Spielleiter aus Oberbayern berichteten von einer steigenden Zahl von Spielausfällen und Rückzügen von zweiten Mannschaften, seit die Änderung im Sommer beschlossen wurde.

Kern sagte, auch er habe viele Rückmeldungen von betroffenen Vereinen erhalten. Der BFV könne den Beschluss der Verbandstages – seines höchsten Entscheidungsgremiums – aber nicht einfach vom Tisch wischen. Man beobachte die Situation weiter.

Die große Reform im Kinderfußball - Funino

Doch gibt es Überlegungen zu einer U21-Regelung, die Nachwuchsspieler von den Beschränkungen ausnehmen würde und damit für Erleichterung bei den Vereinen sorgen könnte. Im Mittelpunkt steht in den nächsten zwei Jahren die große Reform im Kinderfußball, die von 2024 an greifen soll.

Bezirks-Jugendleiter Joachim Fuchs warb für den „Minifußball“, der von den G- bis zu den E-Junioren den Liga-Spielbetrieb soll. Es gebe noch viel Aufklärungsarbeit bei Verantwortlichen Trainern und Eltern zu leisten. „Wir spielen kein Funino!“ räumte Fuchs mit einem verbreiteten Mythos auf.

Kinder mit Funino an den Fußball heranführen

Es gehe darum, die Kinder auf Spielnachmittagen (Minifußball-Festivals) an den Fußball heranzuführen, die Kreativität und Spielintelligenz zu fördern, Erfolgserlebnisse für alle zu schaffen und kein Kind auf der Ersatzbank zurückzulassen – mit Spielformen vom „3 gegen 3“ für die ganz Kleinen bis zum „7 gegen 7“ bei den E-Junioren.

Das soll verhindern, dass sie als Jugendliche dem Fußball bald wieder den Rücken kehren, weil sie die Lust verlieren, und die Altersunterschiede innerhalb der einzelnen Jahrgänge ausgleichen.

AH

Kommentare