Bodenlos! Pipinsried führt Sportbund vor

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Indiskutable Leistung führt zu böser Niederlage

Aus dem Josef-März-Stadion berichtet Tobias Ruf

Noch weit nach Spielende standen Torhüter Dominik Zmugg und Offensivemann Dominik Reichmacher wie desillusioniert auf dem Rasen des Josef-März-Stadions. Der Rest der Mannschaft hatte sich bereits wortlos in die Kabine verabschiedet, die Krise beim Sportbund Rosenheim hat einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Mit 0:7 (0:3) mussten sich die Mannen von Günter Güttler am Mittwochabend dem FC Pipinsried geschlagen geben, die Leistung gegen den Tabellenzweiten der Bayernliga Süd war von der ersten Minute an indiskutabel schlecht.

Es hatte phasenweise trainingscharakter, Pipinsried schien mit den Hausherren zu machen, was sie gerade wollten. Rosenheim agierte ohne Konzept nach vorne, Aggressivität in den Zweikämpfen war nur vereinzelt zu sehen und die Lücken in der Defensive sind angesichts des Resultats selbstredend.

Vorentscheidung bereits nach zehn Minuten

Bereits in der dritten Minute brachte Armin Lange den FCP in Führung, nach dem 2:0 durch Martin Finkenzeller in der zehnten Spielminute war die Partie entschieden und der gute Eindruck aus dem Samstagsspiel des SB gegen Bogen dahin.

Kurz vor der Pause stellte Pipinsried-Goalgetter Serge Yahoua auf 3:0, nach dem Seitenwechsel ergab sich ein unverändertes Bild. Die Gäste wehrten die harmlosen Angriffe der Güttler-Elf quasi mühelos ab, vorne reichten zwei bis drei Stationen, um den Sportbund aus den  Angeln zu heben.

Armin Lange (55.) erhöhte auf 4:0, Sebastian Fischer legte sechs Minuten später den fünften Gäste-Treffer nach. Arthur Kubica (72.) machte das halbe Dutzend voll, nur wenige Augenblicke später sorgte Andreas Schuster für den 7:0-Endstand.

Rosenheimer Bayernligisten am Boden

Der Sportbund steht weiter auf dem 17. Tabellenplatz, der Vorsprung auf den Stadtrivalen vom TSV 1860, der den ersten direkten Abstiegsplatz einnimmt, beträgt zwei Punkte.

Mannschaft und Trainer sind angezählt, das Spiel gegen Pipinsried markiert einen neuen Tiefpunkt. Ob es der letzte in dieser Saison war, darf angesichts der Vorstellung vom Mittwochabend bezweifelt werden. Zudem wartet auf die Innstädter mit Rain am Lech am kommenden Samstag die nächste schier unlösbare Aufgabe.

 

 

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