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„Damit nicht eine ganze Generation abgehängt wird“

Brief an Kanzlerin Merkel: DFB-Präsidet Keller kämpft für Lockerungen im Amateursport

Außerordentlicher DFB-Bundestag 2020
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Fritz Keller kämpft weiter Lockerungen.

DFB-Präsident Fritz Keller setzt sich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und mehrerer Ministerpräsidentinnen und Minister weiter für Lockerungen im Amateursport ein. „Kinder und Jugendliche sind in die Schulen zurückgekehrt, was ein wichtiger Schritt ist, damit nicht eine ganze Generation abgehängt wird“, schreibt Keller.

Die Lobbyarbeit geht weiter. Vor den Bund-Länder-Beratungen am kommenden Mittwoch hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) noch einmal Lockerungen im Amateursport angemahnt. Dazu verfasste DFB-Präsident Fritz Keller einen Brief, den er an Bundeskanzlerin Angela Merkel und mehrere Ministerpräsidentinnen und Minister schickte. Die wichtigsten Botschaften wurden am Montag vom Verband veröffentlicht.

„Verantwortungsvoll, mit Hygienekonzept - so, wie es im vergangenen Sommer funktioniert hat“

„Unsere Millionen Spielerinnen und Spieler, denen wir eine starke Stimme geben wollen, benötigen wie alle Aktiven aus anderen Sportarten eine Perspektive. Kinder und Jugendliche sind in die Schulen zurückgekehrt, was ein wichtiger Schritt ist, damit nicht eine ganze Generation abgehängt wird“, sagte Keller. Der DFB-Präsident hofft, „dass der Sport die Chance erhält, noch stärker dazu beitragen zu können, dass wir gemeinsam durch diese schwere Zeit kommen“. Für ihn sei wichtig, dass Kinder und Jugendlich wieder gemeinsam Sport treiben dürfen. „Verantwortungsvoll, mit Hygienekonzept - so, wie es nachweislich schon nach dem Restart im vergangenen Sommer funktioniert hat.“

Bei anhaltendem Sportverbot drot den Vereinen laut DFB ein Mitgliederschwund, der Rückgang ehrenamtlichen Engagements und eine existenzbedrohende Finanzlage. Keller sei sich „sicher, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenso wie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder um die herausragende Bedeutung des Sports und unserer Vereine für die Gesellschaft weiß“.

Mannschaftstraining verantwortbar und durchführbar

Für den DFB sei ein Training mit der Mannschaft auf dem Rasen verantwortbar und durchführbar. „Andere Einschränkungen wie ein anfängliches Nutzungsverbot von geschlossenen Räumen (Umkleiden, Duschen) sind in der ersten Stufe der Rückkehr akzeptabel und wurden auch nach dem ersten Lockdown im vergangenen Jahr von den Vereinen gewissenhaft umgesetzt.“

Bereits für gut zwei Wochen meldete sich Keller und DFB-Vizepräsident Rainer Koch in einem offenen Brief an die Vereine in Deutschland zu Wort und appellierten darin an die Politik, den Sport für Kinder und Jugendliche wieder möglich zu machen. Auch eine Petition läuft bereits. Diese hat ein Kreisligist aus Nürnberg eröffnet und fordert die Wiederaufnhame des Sportbetriebs im Freien, vor allem für Kinder und Jugendliche. Mittlerweile hat diese Aktion 21.406 Unterschriften (Stand: Montagnachmittag) gesammelt.

ma/sid

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