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Spielabbruch und Polizeieinsatz in München

Eskalation in der Bezirksliga: Torhüter rastet aus und attackiert Schiedsrichter

Auf der linken Seite ein Fußball. Rechts ein Polizeiauto mit Blaulicht.
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Beim Spiel zwischen FC Hellas München und dem BCF Wolfratshausen kam es zu einem Polizeieinsatz.

Am vergangenen Mittwoch (9. November) wurde die Bezirksliga-Partie zwischen dem FC Hellas München und dem BCF Wolfratshausen kurz vor der Halbzeit abgebrochen. Unmittelbar nachdem die Gäste auf 2:0 erhöhten, rastete der Hellas-Keeper komplett aus und attackierte den Schiedsrichter.

München - Am 17. Spieltag der Bezirksliga Oberbayern Süd gastierte der BCF Wolfratshausen beim FC Hellas München zum direkten Duell der Tabellennachbarn. Die Gäste gingen in der 29. Spielminute in Führung und erhöhten fünf Minuten vor der Pause auf das 2:0. Unmittelbar nach diesem Treffer eskalierte Heimkeeper Georgios Blantis komplett.

29-jähriger Keeper der Hausherren streckte Schiedsrichter nieder

Für eine verbale Attacke gegen den leitenden Schiedsrichter sah der Torhüter vom FC Hellas München die rote Karte. Doch damit nicht genug. Der 29-jährige Schlussmann attackierte danach den Unparteiischen, der daraufhin zu Boden stürzte. Nach kurzer Absprache mit je einem Vertreter beider Teams wurde das Spielende mitgeteilt.

„Nach der 2:0 Führung des BCF beschwerte sich die Heimmannschaft so stark, dass der Torwart den Schiedsrichter körperlich attackierte“, teilte der BCF Wolfratshausen mit. „Anstatt das Geschehen zu beruhigen, befeuerte jedoch ein großer Teil der Heimmannschaft auf der Bank sowie auf dem Feld das hitzige Geschehen.“

„Längerer Polizeieinsatz“ nach dem Spielabbruch

Warum genau sich die Spieler des FC Hellas München so beschwerten, ist allerdings völlig offen. Laut fupa.de lag dem Tor weder eine Abseitsposition noch ein Foul voraus. Umso erschütternder wirkt der Gewaltausbruch des Keepers, der sich danach wohl auch der Justiz erklären musste. Laut den Gästen kam es nach dem Spielabbruch noch zu einem „längeren Polizeieinsatz.“

Bislang ist noch unklar, ob und vor allem wie lange die Strafe für den Individualtäter ausfallen wird. Sicher ist aber, dass der 29-Jährige am kommenden Wochenende im Auswärtsspiel gegen Murnau nicht das Tor von Hellas München hüten wird.

gz

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