Buchbach: Und ab über die 20-Punkte-Hürde

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Maxi Knauer und Co. haben zuletzt wenige Gegentore zugelassen.

Schweinfurt in Buchbach zu Gast - Bobenstetter warnt

Erneutes Heimspiel für den TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern: Die Rot-Weißen empfangen knapp eine Woche nach dem 2:1 gegen Memmingen am Freitag um 19 Uhr den 1. FC Schweinfurt und wollen mit einem Sieg die 20-Punkte-Marke überspringen.

„Schweinfurt ist ebenfalls ein Team, das auf Augenhöhe agiert, deswegen gilt das gleiche wie gegen Memmingen“, so Trainer Anton Bobenstetter, der ja vor Wochenfrist postuliert hatte: „Siege gegen die unmittelbaren Konkurrenten sind besonders wertvoll.“ Die Schweinfurter, die bislang ein Spiel weniger bestritten haben, rangieren drei Plätze hinter Buchbach und haben vier Punkte weniger auf dem Konto. Anders als in der Vorsaison, als sich die Schnüdel nur via Abstiegsrelegation gegen den TSV 1860 Rosenheim durchsetzen konnte, ist die Mannschaft von Trainer Gerd Klaus dank zahlreicher Verstärkungen im Sommer zu einem echten Spitzenteam geworden.

Schweinfurt mit geballter Offensivkraft

Kam Marino Müller schon im Dezember letzten Jahres von der U23 aus Fürth, so verpflichteten die Schweinfurter im Sommer mit Johannes Bechmann (SV Memmelsdorf) und Joseph Mensah (Würzburger Kickers) für die Defensive zwei erfahrene Spieler, wobei Bechmann nach seiner roten Karte in Burghausen noch gesperrt ist. Im Juli schlug Schweinfurt beim FC Bayern zu und holte Adrian Dußler, ehe mit Pablo Pigl (FC Augsburg II) und Philipp Mandlekov (FC Ingolstadt II) im August zwei weitere Hochkaräter gewonnen wurden.

Mit 18 Toren in neun Spielen verfügt die Schnüdel über die drittbeste Offensive der Liga, wobei der Ex-Würzburger Steffen Krautschneider mit sechs Treffern heraussticht, zweitbester Torschütze ist Michael Kraus, ebenfalls ein Mittelfeldmann, mit drei Treffern. „Bei Schweinfurt können viele Spieler Tore machen, da muss man ständig aufpassen“, so Bobenstetter, der sich aber bislang auf seine starke Defensive verlassen konnte.

"Das sieht gut aus"

Nach der 0:1-Niederlage in Burghausen, bei der Schweinfurt einmal Rot, einmal Gelb-Rot und sieben Mal Gelb gesehen hatten, kehrte das Team von Klaus mit dem 4:3 gegen Heimstetten sofort in die Erfolgsspur zurück - der letzte Woche noch gesperrte Bastian Lunz ist heute in der SMR-Arena wieder dabei.

Bei den Hausherren, die ja zuletzt drei knappe Siege in Folge verbuchen konnten, mussten Stefan Denk und Christian Brucia anfangs der Woche wegen Grippe pausieren, Mijo Stijepic und Maxi Hellinger konnten wegen muskulärer Probleme nur Lauftraining absolvieren. Dennoch ist Bobenstetter zuversichtlich, dass er heute alle Mann an Bord hat: „Wir haben während der Woche sehr gut trainiert, die Spieler sind sehr stabil, das sieht gut aus.“ Genauso wie die Tabellensituation mit 18 Punkten aus zehn Spieler. „Da bin ich schon stolz auf die Mannschaft“, so Bobenstetter, der natürlich längst noch nicht satt ist: „Wir wollen uns ja immer verbessern, deswegen müssen die drei Punkte auch in Buchbach bleiben.“

MB

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