BEINSCHUSS.DE SPRICHT MIT SPIELERN ÜBER DIE AKTUELLE SITUATION

Kirchanschörings Maxi Streibl: "Die Lage ist angespannt im Moment"

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Der 23-jährige Maximilian Streibl hört immer wieder, wie viele Familien in seinem Heimatort betroffen sind.

Kirchanschöring - Der Spiel- und Trainingsbetrieb im Amateurfußball ruht wegen der Corona-Pandemie in ganz Bayern. Beinschuss.de fragt bei den Spielern aus der Region nach, wie sie sich die Zeit vertreiben und wie sie sich fit halten.

Die Corona-Krise legt den Amateurfußball lahm. Bis mindestens 19. April finden vorerst keine Spiel statt, diese Maßnahme könnte allerdings von Seiten des Bayerischen Fußball-Verbandes verlängert werden.


Beinschuss.de spricht mit den Spielern aus der Region wie sie mit der derzeitige Situation umgehen, wie sie sich fit halten und was sie derzeit am meisten vermissen. Nach Bad Endorfs Kapitän Andreas Garhammer, erzählt nun Maximilian Streibl (23), Mittelfeldspieler des Bayernligisten SV Kirchanschöring, dass er seine sozialen Kontakte vermisst und in den eigenen vier Wänden trainiert.

Hallo Maximilian Streibl, die wichtigste Frage vorne weg: Wie geht es Ihnen?


Streibl: "Grundsätzlich geht es mir gut, danke."

Wie gehen Sie mit der aktuellen Lage um?

S: "Die Lage ist angespannt im Moment, da immer wieder Informationen an mich gelangen, wie viele Familien in meinem Heimatort betroffen sind. Aber ich habe das Gefühl, dass die Menschen es mittlerweile ernst nehmen und sich an die Vorschriften halten."

Wie vertreiben Sie sich die Zeit?

S: "Ich versuche Dinge zu erledigen, für die ich sonst wenig Zeit finde oder besser gesagt wenig Zeit finden will. Dazu gehört natürlich Sport in den eigenen vier Wänden, als Physiotherapeut stehen mir viele Türen offen."

Fanden Sie die Entscheidung richtig, dass der Spielbetrieb bis zum 19 April eingestellt wurde?

S: "Ja auf jeden Fall!"

Auch der Trainingsbetrieb ruht. Wie halten Sie sich derzeit fit?

S: "Wir bekommen immer wieder Vorlagen von unseren Coaches was wir zu tun haben. Alleine ist es natürlich nicht das gleiche, aber hilft ja nichts."

Wie geht der Verein mit der Situation um?

S: "Der Verein steht zu 100 Prozent hinter den Vorschriften und das finde ich auch gut so. Natürlich brennen alle darauf, dass es wieder losgeht!"

Nach Ostern soll es nach aktuellem Stand wieder weitergehen. Wie geht es Ihrer Meinung nach mit der Punktspielrunde weiter?

S: "Ich muss ehrlich gestehen ich habe keine Ahnung. Ich hoffe nur, dass die Bedingungen fair bleiben."

Zum Abschluss: Was vermissen Sie in dieser Zeit am meisten? Und auf was freuen Sie sich, wenn die Krise überstanden ist?

S: "Am meisten vermisse ich meine sozialen Kontakte. Egal ob in meiner Freizeit oder auf dem Fußballplatz. Aber mit den sozialen Medien lässt es sich überbrücken. Auf den gewohnten Tagesablauf. Aufstehen, Arbeit, Training, vielleicht noch Champions League gucken und dann schlafen. Über diese Konstellation wär ich sehr zufrieden."

ma



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