Die Mannschaft befindet sich unter Quarantäne

Spieler des SV Erlbach positiv auf Corona gestest

Erlbach - Ein Spieler des SV Erlbach wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Dem Spieler geht es den Umständen entsprechend gut, die Mannschaft befindet sich momentan unter Quarantäne.

In den Landkreisen Alötting und Mühldorf wurden zwei Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Einer der erkrankten Personen ist ein Spieler des SV Erlbach. Am vergangenen Donnerstag wurde bekannt, dass der Spieler unter Coronavirus-Verdacht steht. Der Test, der am Donnerstag, den 12. März, durchgeführt wurde, fiel positiv aus. "Dem Spieler geht es soweit gut", sagt Erlbachs Abteilungsleiter Rudi Meier auf Nachfrage von beinschuss.de. "Die Mannschaft wird jetzt getestet und befindet sich für mindesten zwei Wochen in Quarantäne." 


Auf einer Pressekonferenz informierte das InnKlinikum Altötting und Mühldorf über den Krankheitsfall. "Bei dem Patienten handelt es sich um einen knapp 30-jährigen Mann mit Zweitwohnsitz in Unterneukirchen", sagte Dr. Franz Schuhbeck, Leiter Gesundheitsamt Altötting, auf der Pressekonferenz. "Nun werden im Bekannten-und Freundeskreis die Kontaktpersonen ermittelt." Er rechne mit einer hohen Personenanzahl, da der Spieler beim SV Erlbach sehr aktiv war.

BFV stellt Spielbetrieb bis nach Ostern komplett ein

Am Montag rief die Bayerische Staatsregierung den Katastrophenfall aus und sperrte alle Sportanlagen bis zum 19. April. Daraufhin reagierte auch der Bayerische Fußball-Verband und stellte den Spielbetrieb bis nach Ostern in ganz Bayern ein. Ob danach tatsächlich wieder Fußball gespielt werden kann, ist jedoch komplett offen. Wie jetzt bekannt wurde, wird die Europameisterschaft, die im Sommer 2020 hätte stattfinden sollen, auf 2021 verschoben.


"Alle Vereine können sich sicher sein, dass wir auch weiterhin die Situation permanent beobachten, dabei alle Szenarien von einer Fortsetzung des Spielbetriebs bis hin zum vollständigen Saisonabbruch im Blick haben, und alle Entscheidungen verantwortungsvoll und besonnen vorbereiten und so schnell und so transparent wie möglich kommunizieren werden“, teilte BFV-Präsident Rainer Koch mit.

ma

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)



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