Wer spielt gegen den FC Schalke 04?

DFB-Pokalstreit zwischen Türkgücü und Schweinfurt: Entscheidung am Mittwoch!

DFB-Pokal (Symbolbild)
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DFB-Pokal (Symbolbild)

München - Wer spielt in der ersten Runde des DFB-Pokals? Am Montag fand die Verhandlung statt, ein Urteil wurde aber nicht gesprochen. Die Vorsitzende Richter Gesa Lutz will am Mittwoch die Entscheidung verkünden.

Die Pokal-Posse um den Startplatz in der 1. Runde des DFB-Pokal zwischen Türkgücü München und dem 1. FC Schweinfurt geht weiter. Im Widerspruchsverfahren vor der 37. Zivilkammer des Landgerichts München I sprach die Vorsitzende Richterin Gesa Lutz am Montag kein Urteil. „Die eineinhalb Tage nehmen wir uns noch. Wir werden das alles noch einmal gründlich überdenken“ sagte die Richterin nach der Sitzung im Münchner Justizpalast.

Entscheidung am Mittwoch - die Zeit drängt

Die Entscheidung will Lutz am kommenden Mittwoch um 15 Uhr bekannt geben. Am Montag brachte der Drittligist und der BFV ihre Argumente vor . Dazu waren Türkgücü Geschäftsführer Max Kothny, sowie BFV-Präsident Rainer Koch und sein Vize Reinhold Baier vor Gericht vertreten. Es bleibt spannend, wie sich das Gericht am Mittwoch entscheiden wird.

Sicher ist: viel Zeit bleibt nicht mehr, denn am 18. Oktober soll die 2. Runde des DFB-Pokals ausgelost werden. Die Spiele sollen dann am 22. und 23. Dezember stattfinden. Auch der FC Schalke 04 schwebt dadurch weiter in der Luft, da der Bundesligist nicht weiß, ob und gegen wen er antreten wird.

Schweinfurt war von der Spielabsage gegen Schalke 04 geschockt

Der Drittliga-Aufsteiger Türkgücü hatte mit einer Einstweiligen Verfügung zwei Tage vor dem Spiel die Austragung die Erstrundenpartie zwischen dem Bundesligisten FC Schalke 04 und dem Viertligisten Schweinfurt gestoppt. Streitpunkt ist ein Kompromiss, den der BFV mit den beiden Clubs in der wegen Corona ausgesetzten Regionalligasaison vereinbart hatte. Türkgücü durfte als Erster aufsteigen, Verfolger Schweinfurt wurde zum inoffiziellen bayerischen Amateurmeister erklärt. Laut Koch würde sich Türkgücü an diese Vereinbarung nicht mehr halten und warf der Klub Wortbruch vor.

Die Schnüdel waren von der Absage geschockt, kündigten aber mittlerweile an, gegen den Aufstieg von Türkgücü keinen Einspruch mehr einzulegen. Man wolle „keinen weiteren Imageschaden für den Fußball“. Zuletzt erhob Hasan Kirvan, Präsident des Drittliga-Aufsteiger, in einem Interview Rassismusvorwürfe gegen den DFB.

ma

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