Drama in der Schlussphase - Topspiel endet remis

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Westerndorf (rot-weiß) und Reichertsheim/Ramsau (schwarz) trennten sich unentschieden

87 Minuten lang sah der SV Westerndorf St. Peter im Spitzenspiel der Kreisliga 1 wie der sichere Sieger aus. Dann aber schlug die SG Reichertsheim/Ramsau mit einem Doppelschlag zurück und sicherte sich doch noch einen Punkt.

87 Minuten lang sah der SV Westerndorf St. Peter im Spitzenspiel der Kreisliga 1 wie der sichere Sieger aus. Dann aber schlug die SG Reichertsheim/Ramsau mit einem Doppelschlag zurück und sicherte sich doch noch einen Punkt.

"Vor dem Spiel hätte ich einen Punkt unterschrieben, nach diesem Spielverlauf ist das natürlich zu wenig", sagte Westerndorf-Trainer Harald Melnik nach dem 2:2 (1:0)-Unentschieden gegenüber beinschuss.de.

Melnik sah bis zur Schlussphase einen guten und disziplinierten Auftritt seiner Mannschaft, der Tabellenzweite aus Reichertsheim/Ramsau tat sich schwer.

Schaberl verpasst Führung, Voß schlägt zu

Mit Ausnahme der ersten zehn Minuten, in denen die Gäste dominierten, hatte der Tabellendritte die Partie im Griff, verteidigte kompakt und setzte nach vorne immer wieder gezielte Nadelstiche.

Torsten Voß brachte die Hausherren mit einem Schuß aus gut 20 Metern nach 27 Minuten in Führung, Westerndorf hatte den Anfangsdruck der Gäste unbeschadet überstanden. In diesem hatte Albert Schaberl nach zehn Minuten die Führung für die SG auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend vor Westerndorf-Keeper Christian Prager.

Fortan entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die vom starken Wind auf dem Westerndorfer Sportgelände sichtlich beeinflußt wurde. Beide Teams taten sich im Spielaufbau schwer, vor allem bei den Gästen fehlte es an der letzten Konsequenz vor dem Tor der Hausherren.

Huber krönt starke Leistung

Als sich Reicherstheim/Ramsau in der zweiten Halbzeit anschickte, den Rückstand zu egalisieren, schlugen die Gastgeber wieder eiskalt zu. Der überragende Georg Huber fasste sich von der halbrechten Seite aus gut 16 Metern ein Herz, SG-Keeper Matthias Loew war noch mit der Hand am Ball, konnte das 0:2 aber nicht verhindern.

Doch Reichertsheim/Ramsau gab sich nicht geschlagen, kam durch Schaberl und dessen Bruder Thomas zu guten Chancen, es sollte bis zur 87. Minute aber nichts mit einem Torerfolg werden.

Zwei Eingewechselte, zwei Tore

Dann aber verkürzte der eingewechselte Markus Eisenauer auf 1:2 und nur wenige Augenblicke später gab es Freistoß für die Gäste. Der ebenfalls eingewechselte Alexander Baumgartner nahm aus gut 18 Metern von der halbrechten Seite Maß, versenkte die Kugel hoch im langen Eck und sicherte dem Tabellenzweiten doch noch einen Punkt.

"Mit der Leistung kann ich nicht zufrieden sein. Wir haben uns zu viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau geleistet, auch läuferisch war heute Luft nach oben", sagte SG-Coach Leo Wagenspöck, der dann aber doch noch lobende Worte für seine Mannschaft fand.

"Das spricht schon für die Moral der Truppe, dass sie sich nicht aufgegeben hat und am Ende noch einmal nachlegen konnte."

 

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