Verband folgte dem Votum der Vereine

Regionalliga West wird abgebrochen - Verl spielt um Aufstieg in die 3. Liga

Duisburg - Der Regionalliga West wird abgebrochen. Das entschied der Westdeutsche Fußballverband am Samstag. Absteiger wird es keine geben, der SC Verl nimmt an der Aufstiegsrelegation in die 3. Liga teil und trifft dabei auf Lok Leipzig.

Der Außerordentliche Verbandstag des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) hat am Samstag, den 20. Juni den Abbruch der Saison 2019/2020 in der Regionalliga West beschlossen. Die Delegierten sprachen sich mit großer Mehrheit dafür aus, dass die noch ausstehenden Spiele der Spielzeit 2019/2020 nicht mehr ausgetragen werden. Dam folgt der Verband einem Votum der Regionalligisten, denn bereits Ende April hatten sich 16 von 18 Vereinen für einen Abbruch der Spielzeit ausgesprochen. Zudem waren Geisterspiele auch der Regionalliga West keine Option. 

SC Verl spielt in der Relegation gegen Lok Leipzig

Der WDFV Beschloss, dass es keine Absteiger geben wird. Die Mannschaft, die in der bisherigen Saison die meisten Punkte gesammelt hat, wird an der Aufstiegsrelegation teilnehmen. Eigentlich wäre dies der SV Rödinghausen, doch der Verein hat keine Lizenz für die 3. Liga beantragt. Deshalb rückt der Tabellenzweite SC Verl nach und wird gegen Lok Leipzig den Aufsteiger ausspielen. Das Hinspiel in Sachsen findet am 25. Juni, das Rückspiel am 30. Juni statt.

WDFV-Präsident Frymuth: "Große Herausforderung für die Vereine, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen"

WDFV-Präsident Peter Frymuth stellte auf dem Verbandstag das hohe Verantwortungsbewusstsein in den Vereinen und Verbänden in den Vordergrund. „Wir freuen uns, dass sich die Situation in unserem Land im Hinblick auf die Verfügungslage verbessert hat. Die Lockerungen sind die eine Seite. Sie sind natürlich auch eine große Herausforderung für die Vereine, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen“, sagte Peter Frymuth. Der Spielbetrieb und die entsprechenden Ausschüsse im Regionalverband und in den Landesverbänden waren zuletzt stark gefordert und sind dies auch weiterhin. Peter Frymuth bedankte sich bei den Landesverbänden und Vereinen in Nordrhein-Westfalen für den besonnenen Umgang mit der herausfordernden Situation.

ma

Rubriklistenbild: © pixabay (Symbolbild)



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