„Einmaliges Erlebnis“ – 3000 Zuschauer, ein Kennzeichen und eine Premiere

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Der SV Kirchanschöring sprengt mal wieder alle Rekorde: Über 3000 Zuschauer verfolgten am Sonntagnachmittag das Testspiel des SVK gegen den TSV 1860 München. Da geriet sogar das Ergebnis in den Hintergrund.

Aus Kirchanschöring berichten Bettina Pohl und Tobias Ruf

Der SV Kirchanschöring sprengt mal wieder alle Rekorde: Über 3000 Zuschauer verfolgten am Sonntagnachmittag das Testspiel des SVK gegen den TSV 1860 München. Da geriet sogar das Ergebnis in den Hintergrund.

„Das ist für uns alle ein einmaliges Erlebnis. Vor so einer Kulisse gegen einen solchen Gegner zu spielen, ist etwas ganz besonderes. Ein großer Dank gilt der Firma Meindl, die das alles hier ermöglicht hat“, sagte Albert Eder nach dem Spiel gegenüber beinschuss.de.

"Dann sind die Löwen ins Rollen gekommen"

Der Kapitän des Neu-Bayernligisten brachte damit auf den Punkt, was allenthalben spürbar war. 3063 Zuschauer, bestes Wetter, ein Spiel auf taktisch hohem Niveau und vor allem: Lange Zeit auf Augenhöhe mit den Löwen.

Nach 90 Minuten siegte der Zweitligist aus der Landeshauptstadt mit 5:0, dennoch gingen die Gelb-Schwarzen erhobenen Hauptes vom Feld.

„Wir haben vor allem in der ersten halben Stunde sehr gut mitgespielt, nach dem ersten Gegentreffer waren wir dann aber zu ängstlich und die Löwen sind ins Rollen gekommen“, sagte Florian Hofmann.

Der SVK heizte dem TSV ein

Die Zusammenfassung des SVK-Mittelfeldmannes war mit dem Spielverlauf deckungsgleich. Die Gäste aus München taten sich in der Anfangsphase gegen die kompakten Hausherren schwer, ein Klassenunterschied war kaum erkennbar.

Mit dem Führungstreffer durch Korbinian Vollmann (32.) nahmen die Mannen von Thorsten Fröhling an Fahrt auf und erhöhten kurz vor der Pause durch Stephan Hain (42.) auf 2:0, ehe Richard Neudecker noch vor der Pause das 3:0 erzielte.

Kirchanschöring-Keeper Lukas Hoyer konnte sich mit zahlreichen Glanzparaden auszeichnen und bewahrte seine Mannen vor noch einem größeren Rückstand.

Um ein Haar fällt der Ehrentreffer

In der zweiten Hälfte legten die Profis weitere zwei Treffer nach. Hain (66.) und Rodri markierten mit ihren Toren den 5:0 Endstand.

Sebastian Leitmayer wäre eine knappe Viertelstunde vor Spielende um ein Haar der verdiente Ehrentreffer gelungen, der Stürmer scheiterte aber an 1860-Keeper Vitus Eicher.

Außergewöhnliche Premiere für Trainer Mölzl

„Ich bin nicht ganz zufrieden mit der Leistung, ich dachte wir wären taktisch schon weiter“, sagte ein kritischer SVK-Trainer Patrick Mölzl, für den zeitgleich eine beeindruckende Serie gerissen ist.

„Ich habe zum ersten Mal in meiner Karriere ein Gegentor gegen 1860 München kassiert“, sagte der Ex-Profi mit einem Augenzwinkern.

Auch dies wird die Stimmung beim SV Kirchanschöring nicht trüben. Zu beeindruckend war unter dem Strich dieses „einmalige Erlebnis“. Das unterstreicht auch der Torschütze zum 1:0, Korbinian Vollmann: „Super Platz, viele Zuschauer, rundum: eine klasse Atmosphäre.“

TS – V 1860 kam unter den Hammer

Während die Spieler in der Halbzeitpause kurz entspannen konnten, ging es auf dem Platz weiter heiß her – das begehrte Kennzeichen TS – V 1860 kam unter den Hammer. Der SV Kirchanschöring sicherte sich das Nummernschild und versteigerte es in der Spielpause – zu Gunsten der Lebenshilfe Traunstein.

Höchster Bieter und somit den Zuschlag erhalten hat Matthias Stadler. 2222 Euro ließ er sich das exklusive Nummerntafel kosten. Dieses dürfte an Wert noch gestiegen sein: Die Spieler des TSV 1860 München verewigten sich an der Vereins-Kombination. Wir wünschen allseits sichere Fahrt!

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