Die Stürmerin erzielte gegen Neubeuern sieben Tore

Elf Fragen - elf Antworten: Heute mit Aßlings 31-Tore-Frau Sandra Funkenhauser

Sandra Funkenhauser vom TSV Aßling
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Sandra Funkenhauser vom TSV Aßling führt die Torschützenliste in der Frauen-Bezirksliga mit 31 Toren an.

Aßling - Sandra Funkenhauser machte nach der Corona-Zwangspause da weiter, wo sie aufgehört hat. Sieben Tore erzielte die Stürmerin vom TSV Aßling im ersten Spiel nach dem Re-Start, insgesamt hat sie 31 Treffer auf dem Konto. Die Kapitänin stellte sich nun den Fragen von beinschuss.de.

Die Damen des TSV Aßling, die dreimal in Folge aufgestiegen sind, befinden sich in der Bezirksliga mitten im Aufstiegskampf. Mit 35 Punkten sind die Aßlingerinnen als Tabellenzweiter aktuell punktgleich mit dem Tabellenführer TV 1864 Altötting.

Funkenhauser: „Das gemeinsame Feiern nach den Spielen geht mir wahnsinnig ab“

Nach dem Re-Start Mitte September bliebt der TSV in allen fünf Spielen ungeschlagen, lediglich gegen FC Langengeisling gab es ein Unentschieden. Nach der Winterpause kommt es dann zum direkten Duell gegen die Altöttinngerinnen, was ein Endspiel um den Aufstiegsplatz sein könnte.

Die Aßlinger Lebensversicherung heißt Sandra Funkenhauser. Die Stürmerin erzielte in der Saison 2019/21 bereits 31 Tore und auch nach der lange Corona-Zwangspause zeigte sich Funkenhauser treffsicher. Bei ersten Spiel gegen den TSV Neubeuern, das Aßling mit 7:3 gewann, erzielte die Kapitänin alle sieben Treffer. In den darauf folgenden vier Spielen traf Funkenhauser noch achtmal und ist damit maßgeblich am Erfolg der Mannschaft beteiligt.

Elf Fragen - elf Antworten: Die Stürmerin stellte sich nun den Fragen von beinschuss.de und verrät beispielsweise, wo das für sie unangenehmste Auswärtsspiel ist.

Hallo Sandra, hast du einen Spitznamen und wie bist du dazu gekommen?
Sandra Funkenhauser: Einen direkten Spitznamen hab ich eigentlich nicht. Einfach Sandra.
Was war dein größter sportlicher Erfolge und was war deine größte sportliche Niederlage?
Funkenhauser: In der Saison 17/18 durften wir die Meisterschaft feiern. Das einzige Mal bei unseren drei Aufstiegen in Folge. Das bleibt mir in Erinnerung. Die Feier, der Zusammenhalt. Für so ein Erlebnis spielt man Fußball. Natürlich muss man auch Niederlagen gemeinsam hinnehmen. Vergangene Saison hätten wir wieder die Meisterschaft frühzeitig für uns entscheiden können. Dann haben wir verloren und das nicht knapp. Eine bittere 0:6-Niederlage bei Frasdorf in einem Spiel, das uns den Weg zum nächsten Aufstieg hätte sichern sollte. Das mussten wir erst einmal verdauen.
Welches Ritual hast du vor einem Spiel?
Funkenhauser: Ein Stamperl vor jedem Spiel – ein Stamperl Rote Beete Saft.
Welche Schlagzeile würdest du gerne über dich am Ende der Saison lesen?
Funkenhauser: “Funkenhauser darf erste Gosaßn Maß ausschreien“. Das bedeutet wir haben gesiegt und haben die Corona-Pandemie überstanden. Das gemeinsame Feiern und zusammenhocken nach den Spielen geht mir wahnsinnig ab. Das gehört einfach dazu.
Deine größte Stärke auf dem Spielfeld?
Funkenhauser: Ich bin Kapitänin, da versucht man immer seine Mädels auf dem Feld zu motivieren und zu leiten. Man ist näher dran als der Trainer. Meine gute Übersicht hilft mir da dabei, schließlich darf ich mich nie nur auf mein Spiel konzentrieren. Und ich bin durchaus torgefährlich.
Wo ist das unangenehmste Auswärtsspiel und warum?
Funkenhauser: Momentan ist das Bad Aibling. Auch wenn es nicht ein nah gelegener Gegner ist, haben wir da immer Derby-Feeling. Mal gewinnen sie – mal wir, jedes Mal ist es ein Kampf und beide Mannschaften hauen sich richtig rein, als ginge es um die Meisterschaft. Das macht Bad Aibling zum unangenehmsten Gegner.
Wer ist der Kabinen DJ bei euch im Team und wie ist die Musik?
Funkenhauser: Das bin ich. Ich frag regelmäßig bei den Mädels nach, was sie hören wollen. Einige Lieder füge ich selbst dazu. Mittlerweile haben wir einen guten Mix in der Mannschafts-Playlist. Wichtig ist, dass die Musik die Vorfreude aufs Kicken weckt. Nach einem Sieg muss sie natürlich die Stimmung anheizen. Am Liebsten mit „We have a dream“, das ist unser Lied seit der ersten Stunde.
Welcher Mitspielerin lässt euren Trainer oft verzweifeln?
Funkenhauser: Ich glaub, dass wir ihn alle mal verzweifeln lassen. Aber spontan fallen mir da Miriam Rinser und Marie Höher ein.
Wer hat an der Bar das größte Durchhaltevermögen?
Funkenhauser: Ganz klar: Emilia Wimmer!
Wer ist der Hauptsponsor eurer Mannschaftskasse?
Funkenhauser: Da kann ich nur raten. Aber da bei uns die falschen Einwürfe bestraft werden, würde ich sagen Veronika Gründler.
Wenn du Bundestrainerin wärst: Welche Mitspielerin würdest du für die Nationalmannschaft nominiert und warum?
Funkenhauser: Schwere Frage. Ich würde Sabrina Riedl nominieren. Ihr Ehrgeiz in jedem Spiel und ihre Grätsch-Technik, da ist nicht viel unterschied zum Profi.
Vielen Dank für das Interview

ma

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