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Live-Ticker zum Nachlesen

Mit zwei großen Überraschungen: Das ist der deutsche Kader für die EURO 2020

Günter Volland Löw EM-Aufgebot
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Christian Günter (SC Freiburg/links) und Ex-Löwe Kevin Volland (AS Monaco/rechts) sind die beiden Überraschungen im deutschen EM-Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw.

Frankfurt/München - 27 Tage vor dem ersten EM-Spiel der Nationalmannschaft gegen Frankreich hat Joachim Löw die letzten Geheimnisse um seinen EM-Kader gelüftet. Am Mittwochmittag (19. Mai) hat der Bundestrainer auf einer Pressekonferenz sein 26-köpfiges Aufgebot vorgestellt. Diese Spieler sind dabei:

Das deutsche Aufgebot im Überblick:

Tor:Manuel Neuer (FC Bayern München), Bernd Leno (Arsenal), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)
Abwehr:Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Robin Gosens (Atalanta Bergamo), Christian Günter (SC Freiburg), Marcel Halstenberg, Lukas Klostermann (beide RB Leipzig), Mats Hummels (Borussia Dortmund), Robin Koch (Leeds United), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Niklas Süle (FC Bayern)
Mittelfeld:Emre Can (Borussia Dortmund), Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Thomas Müller, Serge Gnabry, Leroy Sané (alle FC Bayern München), Ilkay Gündogan (Manchester City), Kai Havertz (FC Chelsea), Florian Neuhaus, Jonas Hofmann (beide Borussia Mönchengladbach), Toni Kroos (Real Madrid)
Angriff:Timo Werner (FC Chelsea), Kevin Volland (AS Monaco)

Die Video-Pressekonferenz mit Joachim Löw:

Live-Ticker zum Nachlesen:

+++ 13.07 Uhr +++ rosenheim24.de verabschiedet sich mit diesen Eindrücken von der Pressekonferenz und wünscht Euch noch einen schönen Nachmittag!

+++ 13.06 Uhr +++ Im Hinblick auf das Turnier sprach Löw von „großer Vorfreude“. Wehmut, dass es sein letztes großes Turnier als Bundestrainer sei, sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu erkennen. Der Bundestrainer hat übrigens keine Bedenken, dass seine Mannschaft die Fans wieder hinter sich bringen kann. Er habe ein Team zusammengestellt, das „richtig Bock hat, für die Nationalmannschaft zu spielen“.

+++ 13.05 Uhr +++ „Logischerweise haben wir uns auch über Jerome nochmal Gedanken gemacht. Er hat in der Vergangenheit für Deutschland wahnsinnig viel geleistet und viel zum Erfolg des FC Bayern beigetragen. Er hat von unserer Seite die höchste Anerkennung, aber wir haben festgestellt, dass wir auf dieser Position viele andere gute Spieler haben“, begründete Löw die Nicht-Nominierung von Bayern-Innenverteidiger Jerome Boateng.

+++ 13.03 Uhr +++ „Uns muss klar sein, dass wir nicht zu den absoluten Favoriten zählen. Das sind Frankreich und andere“, wies Löw die Rolle von sich. Man könne damit aber umgehen. Wichtig sei es, die Gruppenphase zu überstehen und die K.O.-Spiele zu erreichen. Man müsse in jedes Spiel „total fokussiert“ gehen und in „einen guten Flow“ kommen, betonte Löw. Dann sei „alles möglich“, hieß es.

+++ 13 Uhr +++ Löw lobte bei seinen Erläuterungen zum Kader ausdrücklich die beiden „Überraschungen“ Christian Günter und den Ex-Löwen Kevin Volland. Der Freiburger habe sich in vielen Bereichen konstant entwickelt, einen größeren Sprung gemacht und könne sowohl in der Offensive als auch in der Defensive Impulse setzen. Zu Volland sagte Löw: „Wir haben diese Saison gesehen, was er in Frankreich geleistet hat, er ist durchsetzungsstark. Mit seiner starken Physis und seiner Torgefahr kann er uns sicherlich bereichern.“  

+++ 12.50 Uhr +++ Jetzt wird es endlich interessant: Pressesprecher Grittner schafft die Überleitung zur Kadernominierung. „Grundsätzlich ist das ja eine vernünftige Entscheidung“, sagte Löw im Hinblick auf die Vorgabe, dass der Kader heuer wegen Corona 26 statt 23 Spieler enthalten darf. Er habe jedoch bewusst darauf verzichtet, vor der finalen Nominierung bei der UEFA (1. Juni) mehr als die erlaubten 26 Akteure zu nominieren und damit auf das Art „Casting“, das vor den letzten Turnieren stattgefunden hatte, zu verzichten.

+++ 12.42 Uhr +++ „Wichtig ist in so einem Turnierkader, dass man alle Positionen doppelt besetzt hat. Zudem haben wir für jede Position ein Anforderungsprofil festgelegt“, sagte Löw. Alles sei angelehnt an die Spielphilosophie des Teams. Auch Frusttoleranz (bei Spielern, die zunächst nicht zum Zug kommen), Form und Spielpraxis hätten bei der Entscheidungsfindung eine Rolle gespielt, betonte der Bundestrainer.

+++ 12.39 Uhr +++ Doch langer Rede kurzer Sinn: Jetzt hat endlich der Bundestrainer der Wort - und spricht zunächst über die Arbeit des Trainerteams in den letzten Wochen und Monaten. Löw spricht von einer „sehr intensiven Zeit mit vielen Analysen“. Zudem galt es, die EM-Vorbereitung logistisch wie inhaltlich bestmöglich zu organisieren. Dabei sei jeder Stein umgedreht worden und jeder Spieler noch einmal genau „durchleuchtet“ worden, um die bestmöglichen Entscheidungen treffen zu können.

+++ 12.37 Uhr +++ Jetzt wird noch ein kurzer „Film“ eingespielt, das Löw sowie sein Trainerteam und Nationalmannschaftsdirektor Bierhoff bei der Arbeit in den schwierigen Corona-Zeiten zeigt.

+++ 12.33 Uhr +++ Jetzt gehts los in Frankfurt in der DFB-Zentrale. Pressesprecher Jens Grittner begrüßt alle Teilnehmer der virtuellen Konferenz. Wegen Corona habe man sich zu dieser Maßnahme entschlossen, an der auch 6500 Fans (virtuell) teilnehmen werden. In Kürze hat dann der Bundestrainer das Wort.

+++ 12.30 Uhr +++ In Kürze wird Bundestrainer Joachim Löw auf dem Podium erwartet. Dann wird er die 26 Spieler verkünden, die Deutschland bei der EURO 2020 vertreten werden. Anschließend will sich der Bundestrainer noch den Fragen der Medien und von Fans stellen.

+++ 12.26 Uhr +++ Dürften die Kader eigentlich nach dem 1. Juni noch angepasst werden? Ja - im Fall einer schweren Verletzung oder Krankheit dürfen Spieler vor dem ersten Turnierspiel der jeweiligen Mannschaft in unbegrenzter Zahl ersetzt werden. Darunter fallen auch Spieler, die positiv auf Corona getestet wurden oder in Quarantäne müssen. Torhüter dürften in den genannten Fällen sogar vor jedem Turnierspiel des jeweiligen Teams ersetzt werden.

+++ 12.22 Uhr +++ Die Spannung steigt! Wem vertraut der Bundestrainer bei der EM? Die Rückkehr der Weltmeister Thomas Müller und Mats Hummels gilt als sicher. Holt Löw nun sogar Jerome Boateng zurück? Und zaubert er noch eine Überraschung aus dem Ärmel? All diese Fragen werden gleich beantwortet.

+++ 12.19 Uhr +++ Herzlich Willkommen zur Bekanntgabe des deutschen Kaders für die Euro 2020, die ab 11. Juni mit einem Jahr „Corona-Verspätung“ über die Bühne gehen soll. Deutschland bestreitet am 15. Juni sein Auftaktspiel gegen Frankreich. Bis zum 1. Juni muss der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine endgültige Spielerliste bei der UEFA einreichen. Wegen Corona darf Bundestrainer Löw diesmal übrigens drei Spieler mehr als üblich nominieren, nämlich insgesamt 26.

Müller und Hummels kehren zurück

Zwei Weltmeister von 2014, Thomas Müller und Mats Hummels, kehren ins DFB-Team zurück. Marco Reus verzichtet dagegen aus eigenem Antrieb aus gesundheitlichen Gründen auf die Spiele des paneuropäischen Wettbewerbs. Auch Barcelona-Torwart Marc-Andre ter Stegen steht wegen einer Knieoperation nicht zur Verfügung. Ansonsten hat der Bundestrainer vor seiner Videokonferenz jedoch die Qual der Wahl, mit welchen Spielern er in sein finales Turnier geht. Nach der Kadervorstellung will sich Löw außerdem den Fragen von Medienvertretern und Fans stellen.

Mit der Rückkehr von Müller und Hummels sind die spannendsten Fragen wohl schon im Vorfeld beantwortet. Löw will das Thema Rückkehrer ohnehin nicht so hoch wie viele andere einordnen. „Ein Trainer denkt nicht daran, was Entscheidungen für eine öffentliche Wirkung haben. Das habe ich nie gemacht“, erklärte der 61-Jährige schon lange vor seinen letzten Personal-Überlegungen.

Trainingslager ab 28. Mai in Tirol

Aufgrund der Corona-Pandemie darf der nach dem Turnier scheidende Bundestrainer drei Spieler mehr als üblich berufen. Am 28. Mai versammelt er die EM-Fahrer zum Trainingslager im österreichischen Seefeld (Tirol). Am Dienstag (15. Juni) steht in München das erste EM-Spiel gegen Frankreich auf dem Programm.

Natürlich wird die deutsche EM-Mission auch entscheidend mit von Löws Abschied nach 17 Jahren beim DFB und 15 Jahren als Bundestrainer geprägt - ein Jahr vor Ende seines Vertrages. Bei den Fans hat der Weltmeistercoach von 2014 nach der WM-Vorrundenpleite von 2018 in Russland, der misslungenen Premiere in der Nations League sowie den jüngsten historischen Niederlagen in Spanien und gegen Nordmazedonien viel Vertrauen verspielt. „Ich gehe aber in jedes Turnier mit dem absoluten Fokus, mit Motivation, Konzentration, Vorfreude und Spannung“, sagte Löw entschlossen.

mw/dpa

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