Ende der Zwangspause - Anschöring greift wieder an

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Florian Hofmann (Mitte), Manuel Omelanowsky (rechts) und Spielertrainer Patrick Mölzl (im Hintergrund) fordern den TSV Kottern

Zwei Wochen musste der SV Kirchanschöring unfreiwillig pausieren, jetzt geht die Mölzl-Elf wieder an den Start. Gegen Kottern soll es den ersten Heimsieg geben, das wird aber ein hartes Stück Arbeit. . .

Auf die Frage, ob die unfreiwillige Pause von zwei Wochen gut oder schlecht für seine Mannschaft sei, reagierte Patrick Mölzl gewohnt pragmatisch. "Das werden wir nach dem Spiel gegen Kottern wissen", sagte der Kirchanschöring-Spielertrainer im Gespräch mit beinschuss.de.

Dass die Pause aber keine wirkliche Pause war, machte der ehemalige Profi unmissverständlich klar. "Wir habe richtig gut trainiert in den letzten Tagen, ich habe die Jungs ganz schön gefordert. Aber alle haben mitgezogen, wir haben die Zeit sinnvoll genutzt".

SVK: Seit vier Spielen ohne Niederlage

Das geplante Heimspiel gegen den TSV Bogen (Nachholtermin ist der 25. August um 18:00 Uhr) vom vergangenen Wochenende wurde aufgrund eines Todesfalls in Reihen der Gäste abgesagt, die Gelb-Schwarzen-Trikots hatten somit 14 Tage ohne Pflichtspiel.

Geht man nach der Statistik, kam diese Pause eher ungelegen. Drei Unentschieden in Serie ließen die SVK-Kicker am vorvergangenen Wochenende in Hankofen-Hailing den ersten Bayernliga-Sieg der Vereinsgeschichte folgen.

"Das war eine Energieleistung"

"Wir haben in Hankofen kein gutes Spiel gemacht. Viele Faktoren sind da zusammengekommen, die wir so nicht eingeplant hatten. Aber wir haben uns dank einer Energieleistung durchgesetzt, der erste Saisonsieg hat natürlich gut getan", ergänzte Mölzl, der nach auskurierter Gehirnerschütterung wieder einsatzfähig ist.

Kam die Pause nach dem überschaubaren - wenn auch erfolgreichen -  Auftritt in Hankofen also doch gelegen? Die Antwort wird es dann tatsächlich erst am Samstag geben, wenn ab 15:00 Uhr der TSV 1874 Kottern an die Laufener Straße in Kirchanschöring kommt.

Schleppender Start, dann zwei furiose Siege

Der TSV, der wie der SVK in die Bayernliga aufgestiegen ist, kam schleppend in die Saison, sorgte aber zuletzt mit Siegen gegen Pullach (4:1) und in Ruhmannsfelden (3:0) für Aufsehen.

"Wir werden jedem Gegner den nötigen Respekt erweisen, setzen aber voll und ganz auf unsere Stärken". Mölzl geht mit Zuversicht in das Duell der Aufsteiger. Dazu hat der 34-Jährige auch allen Grund. Denn neben dem guten Gefühl von vier ungeschlagenen Spielen in Serie und dem ersten Saisonsieg im Rücken, hatte der SVK zwei Wochen Zeit, an den Versäumnissen aus dem Hankofen-Spiel zu arbeiten.

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