Englische Woche zum richtigen Zeitpunkt!

+

Keine Zeit um Nachzudenken - Sportbund zu Gast in Vilzing

Der Fehlstart des Sportbund Rosenheim, der sich als Tabellenschlusslicht der Bayernliga Süd schon nach vier Runden mitten im Abstiegskampf befindet, hat auch bei Trainer Günter Güttler für Enttäuschung gesorgt. "Man muss sich bei den Zuschauern für so eine Leistung entschuldigen. Aufgrund des Spiels in Dachau eine Woche zuvor bin ich natürlich davon ausgegangen, dass wir die gleichen Tugenden auch diesmal wieder in die Waagschale schmeißen, aber da war überhaupt nichts da. Ich bin mir in der ersten Halbzeit wie bei einem Freundschaftsspiel vorgekommen und so darf man sich in unserer Situation und vor heimischer Kulisse natürlich nicht präsentieren", so Güttler, nach der bitteren 5:1-Niederlage gegen den TSV Landsberg im heimischen Josef-März-Stadion am vergangenen Samstag.

Wiedergutmachung in Vilzing

Die nächste englische Woche steht vor der Tür. Bereits am Mittwoch können die Rosenheimer die 5:1-Klatsche vergessen machen und ihre ersten Bayernligapunkte einfahren. Das wäre besonders wichtig, da dem SBR anschließend ein spielfreies Wochenende bevorsteht. Hierfür wird jedoch eine deutliche Leistungssteigerung vonnöten sein. Im Duell gegen den Liganeuling DJK Vilzing wird sich zeigen, ob der Sportbund seinen aktuellen Abwärtstrend stoppen und Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze halten kann. Trotz der aktuell schwierigen Situation müssen die Mannschaft, der Trainer und die Verantwortlichen Ruhe bewahren und gemeinsam an einem Strang ziehen, anderenfalls droht dem Sportbund der freie Fall. 

Der Blick ist nach vorne gerichtet

Was wäre, wenn man in Kötzing keinen unberechtigten Strafstoß bekommen hätte, der Schuss von Maximilian Höhensteiger im Derby ins Tor gegangen wäre, oder man in Dachau in der Nachspielzeit das Quentchen Glück auf seiner Seite gehabt hätte. 

Hätte, wäre, wenn und aber zählt am Mittwochabend nicht. Diese Konjunktive gewinnen keine Spiele, das wissen auch die Fußballer des SBR. Nun gilt es einfach nach vorne zu schauen und sich auf das wichtige Spiel in Vilzing vorzubereiten. Trotz der Misserfolge der letzten Wochen ist die Stimmung in der Mannschaft den Umständen entsprechend gut. Das lässt auf eine intakte Truppe schließen. Auch Kapitän Andreas Sollinger weiß, dass man den aktuellen Negativtrend nur gemeinsam beenden kann: „Wir müssen mehr denn je an einem Strang ziehen und uns gemeinsam aus dieser Situation befreien. Dazu geht hört auch, dass wir alle zusammen positiv gestimmt sind. Das ist sehr wichtig, denn anders werden wir sonst nicht aus dieser Situation herauskommen. Wir werden uns in Vilzing mit Sicherheit anders präsentieren wie am Samstag gegen Landsberg, mittlerweile sollte jeder einzelne den Ernst der Lage erkannt haben“, so SBR-Kapitän.

Güttler erneut zu Umstellungen gezwungen

Ein weiterer Grund für den aktuellen Misserfolg ist die anhaltende problematische personelle Situation. Von Spiel zu Spiel ist SBR-Coach Güttler gezwungen Veränderungen in der Aufstellung vorzunehmen. Auch am Mittwoch wird der ein oder andere Spieler aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen, da die Abreise nach Vilzing bereits gegen Mittag erfolgt. Welche Elf Güttler gegen den Aufsteiger ins Rennen schickt, steht somit noch in den Sternen. Gewiss wird es erneut ein paar Überraschungen geben.

Zurück zur Übersicht: Magazin

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare