Oberbayern-Derby zum Auftakt

Das Warten hat ein Ende: 1860 Rosenheim startet aller Voraussicht nach am Samstag in die Regionalliga.

Das Warten für 1860 Rosenheim hat ein Ende: Endlich rollt der Ball im Jahnstadion wieder.


Obwohl die Wetterlage aktuell noch nicht die beste ist, sieht es so aus, als ob es für den TSV 1860 Rosenheim in der Regionalliga Bayern nun endlich los geht. Am Samstag, 14 Uhr, steht nach drei Absagen und fast vier Wochen Warterei das erste Pflichtspiel der Frühjahrsrunde auf dem Programm, wenn der FC Ismaning seine Visitenkarte im Jahnstadion abgibt. „Wir wollen diese Begegnung unbedingt durchziehen“, so die Aussage der Sechziger-Verantwortlichen am Freitagvormittag, die natürlich auf einen erfolgreichen Auftakt hoffen, nachdem es im letzten Spiel vor der Winterpause Anfang Dezember eine 0:1-Niederlage gegen den Lokalrivalen TSV Buchbach gegeben hatte. 

Mit einem Dreier könnte die Kathrein-Elf außerdem den Vorsprung auf die Abstiegszone vergrößern. Die personellen Voraussetzungen im 1860-Lager sind dazu im Vergleich zur Hinrunde ungleich besser. Zwar ist Valentin Hauswirth für ein halbes Jahr nach Australien entschwunden, doch dafür ist Kapitän Michael Kokocinski wieder an Bord. Auf welche Elf Coach Dirk Teschke zum Start setzen wird, hängt letztlich auch davon ab, wie sich die „Fragezeichen“ im Kader der Kathrein-Elf entwickeln. Innenverteidiger Christian Hofmann hatte mit einer Knieverletzung zu kämpfen, Mittelfeldspieler Florian Hofmann und Stürmer Thomas Masberg plagten sich zuletzt mit Wadenproblemen. 


Während sich die Rosenheimer in den vergangenen zwei Monaten in aller Ruhe auf die Rückserie vorbereitet haben, sieht die Lage beim Gegner aus dem Münchner Nordosten ganz anders aus. Dort hatte Roman Grill Anfang Januar das Traineramt von Frank Schmöller übernommen und damit gewissermaßen eine „Spieler-Revolte“ ausgelöst. Weil sich etliche Stammkräfte, darunter die Kapitäne Thomas Bachinger und Bernd Häfele sowie der bisherige Torjäger Mijo Stijepic, nicht mit der neuen Philosophie identifizieren konnten, boykottierten dieses das Training und wurden letztlich dauerhaft aus dem Kader verbannt. Dieser wurde inzwischen mit Spielern aus der U23 und vereinslosen Akteuren aufgefüllt. Inwieweit die Blau-Weißen damit in der vierthöchsten deutschen Spielklasse konkurrenzfähig sind, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Immerhin konnte Ismaning – im Gegensatz zu den Sechzigern – am vergangenen Wochenende bereits eine Partie absolvieren. Vor heimischer Kulisse unterlag die Grill-Truppe dem Zweitliga-Nachwuchs des FC Ingolstadt 04 mit 0:2.

Pressemitteilung 1860 Rosenheim

Foto: BS-Archiv (Max Mayer)



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