Der Ex-Burghauser wechselte im Winter zum FC Dornbirn

„Habe das Potential für die Startelf“ - Wächter vor dem Ligaauftakt in Österreich

Kam nach seiner Rückkehr nur auf drei Spiele für den SV Wacker Burghausen: Stefan Wächter.
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Bis Januar stand Stefan Wächter beim SV Wacker Burghausen unter Vertrag. Am Samstag startet der 23-Jährige mit seinem neuen Verein FC Mohren Dornbirn in das neue Jahr.

Im Januar wechselte Stefan Wächter vom SV Wacker Burghausen zum österreichischen Zweitligisten FC Mohren Dornbirn. Am Samstag steht für den 23-Jährigen und seinen neuen Verein das erste Pflichstpiel in diesem Jahr an. beinschuss.de hat mit Wächter über den Wechsel, die Eingewöhnungszeit und den Jahresauftakt exklusiv gesprochen.

Dornbirn - Während seine Ex-Teamkollegen des SV Wacker Burghausen weiterhin nicht trainieren und spielen dürfen, steht für Stefan Wächter am kommenden Samstag (20. Februar) das erste Pflichtspiel mit seinem neuen Verein an. „Ich habe mich super eingelebt und fühle mich wohl hier“, sagt Wächter im Gespräch mit beinschuss.de. „Die Mannschaftskollegen und das Trainerteam haben es mir einfach gemacht. Die Bedingungen hier sind top.“ 

Wächter: „Ich bin froh, dass ich jetzt weiter auf hohem Niveau spielen kann“

Im Januar machte der 23-Jährige Gebrauch von einer Klausel in seinem Vertrag in Burghausen und wechselte zum österreichischen Zweitligisten FC Mohren Dornbirn. „Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen des SV Wacker bedanken, denn der Transfer lief ohne Probleme ab“, betont der Mittelfeldspieler und verrät, wie der Wechsel nach Österreich zustande kam. „Der Kontakt zum FC Dornbirn kam über meinen Berater und ich war eine Woche zum Probetraining vor Ort. Mir hat es schnell sehr gut gefallen und auch der Verein war zufrieden mit mir. Ich bin froh, dass ich jetzt weiter auf hohem Niveau spielen kann.“

Dies war lange nicht möglich für den 23-Jährigen, da durch die Corona-Pandemie der Amateursport weitestgehend stillstand. „Das letzte Jahr war nicht einfach für mich, da ich nur vier Spiele bestreiten konnte und nur wenige Trainingswochen möglich waren“, so Wächter, der nochmals betont. „Wäre ich in Burghausen geblieben, hätte ich wahrscheinlich nochmal ein halbes Jahr verloren. Niemand weiß, wann es in der Regionalliga Bayern weitergeht.“ 

Wächter vor dem Jahresauftakt: „Die Vorfreude ist riesig“

Der 23-Jährige, der zu Beginn noch körperliche Defizite hatte, hat mittlerweile seinen Trainingsrückstand aufgeholt. „Ich bin davon überzeugt, dass ich eine gute und wichtige Rolle im Team einnehmen kann. Ich bin Woche für Woche besser reingekommen und ich weiß, dass ich das Potential für die Startelf habe“, sagt der Ex-Burghauser. Dennoch gibt es auch für ihn keine Stammplatzgarantie. „Das ist auch gut so“, so Wächter, „aber ich weiß, dass der Trainer viel von mir erwartet.“

Aufgrund des Wintereinbruchs und des gefrorenen Platzes musste die Partie am vergangenen Wochenende abgesagt werden. Am Samstag reist Wächter mit dem FC Dornbirn nach Wien zum Floridsdorfer AC. „Die Vorfreude ist riesig“, sagt Wächter. „Ich bin heiß und will drei Punkte einfahren.“ 

Ex-Burghauser über seine Ziele. „Nach oben hin sind mir keine Grenzen gesetzt“

In der 2. Liga belegt der FC Dornbirn mit 17 Punkten aus 13 Spielen derzeit den achten Tabellenplatz. „Es ist eine interessante Liga mit namhaften Vereinen“, so Wächter der mit Blick auf die Zielsetzung für die Saison sagt: „Wir schauen von Spiel zu Spiel und wollen erstmal gut ins das neue Jahr reinkommen.“

Auch persönlich hat der Ex-Burghauser noch große Ziele im Fußball. „Nach oben hin sind mir keine Grenzen gesetzt. Solange mein Körper alles mitmacht, will ich so hoch wie möglich kommen“, so Wächter. Jetzt hat der 23-Jährige in Dornbirn die Chance weiter auf sich aufmerksam zu machen.

ma

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