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Die Partie war minutenlang unterbrochen

Heufelder Fan zündet Rauchbombe - Flintsbacher Spieler bricht mit Atemnot zusammen

Ein Heufelder Fan zündete kurz vor dem Ende der Partie gegen den ASV Flintsbach II eine Rauchbombe.
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Ein Heufelder Fan zündete kurz vor dem Ende der Partie gegen den ASV Flintsbach II eine Rauchbombe.

Durch den 2:0-Erfolg beim ASV Flintsbach II kürte sich der SV-DJK Heufeld zum Herbstmeister. Dabei wurde die Partie kurz vor dem Ende minutenlang unterbrochen. Ein Fan des SV-DJK zündete eine Rauchbombe , woraufhin ein Flintsbacher Spieler zusammenbrach. „Das war eine überflüssige Aktion“, sagt SV-DJK Heufelds Abteilungsleiter Berti Wolf.

Flintsbach am Inn - Zum Jahresabschluss empfing der ASV Flintsbach II am vergangenen Samstag den SV-DJK Heufeld. Durch zwei frühe Treffer von Bilal Genctürk in der 1. und 25. Spielminute entschieden die Gäste die Partie für sich und feierten dadurch die Herbstmeisterschaft in der B-Klasse 1.

Flintsbacher Spieler bricht wegen Atemnot zusammen

Dabei kam es kurz vor Ende der Partie zu einer minutenlangen Unterbrechung. Diese kam zustande, weil in einer Gruppe von Heufelder Zuschauern offenbar ein junger Fan eine Rauchbombe zündete. Der Qualm zog anschließend über den Platz. „Unsere Spieler haben den Schiedsrichter darauf hingewiesen und ihn darum gebeten, die Partie kurz zu unterbrechen“, sagt ASV Flintsbachs Abteilungsleiter Patrick Attenberger gegenüber beinschuss.de. „Doch der Unparteiische ließ weiterspielen.“

Daraufhin kam es zu einer Schrecksekunde. Denn ein Flintsbacher Spieler, der sich unmittelbar im Rauch befand, brach zusammen. „Er hat eine Asthmaerkrankung und hat deshalb wenig Luft bekommen“, erzählt Attenberger. „Die Spieler haben dann schnell reagiert und ihn daraufhin aus dem Qualm gezogen.“

„Das wurde komplett unterschätzt und war auf keinen Fall so gewollt“

„Das war eine überflüssige Aktion“, sagt SV-DJK Heufelds Abteilungsleiter Berti Wolf auf Nachfrage von beinschuss.de. „Kurz nachdem die Rauchbombe gezündet wurde, gab es zwar Kopfschütteln von den anderen Zuschauern. Aber die Rauchentwicklung war eher klein, es kam keiner auf die Gruppe zu und hat verlangt, dass diese sofort weggeräumt werden müsste.“

Dem Flintsbacher Akteur ging es glücklicherweise kurz nach dem Vorfall wieder besser. „Er wollte für eine Untersuchung nicht ins Krankenhaus fahren“, so Attenberger weiter. Heufelds Abteilungsleiter Wolf sagt zu diesem Vorfall noch: „Das wurde komplett unterschätzt und war auf keinen Fall so gewollt. Wir hoffen, dass es dem Spieler wieder gut geht.“ 

Nachdem sich der Rauch ein wenig verzogen hatte, wurde das Spiel für die restlichen paar Minuten wieder fortgesetzt. „Ich mache dem Verein und dem Fan keinen Vorwurf“, betont der Flintsbacher Abteilungsleiter. „So etwas gehört manchmal dazu. Allerdings hätte aus meiner Sicht der Schiedsrichter schneller reagieren und die Partie unterbrechen müssen.“

SR-Obmann Kurzmeier erklärt das Vorgehen bei einem solchen Fall

Doch wie sollte ein Unparteiischer in einem solchen Fall reagieren, wenn von Zuschauern eine Rauchbombe gezündet wird? „Es gibt dafür Richtlinien“, erklärt Sepp Kurzmeier, SR-Obmann der Gruppe Chiem, auf Nachfrage von beinschuss.de. „Der Schiedsrichter sollte in einem solchen Fall so lange unterbrechen, bis der Rauch verzogen ist.“

Sollte dies mehrere Male vorkommen, dann könnte sogar ein Abbruch der Partie drohen. „Der Schiedsrichter ist immer dazu angewiesen, eine Meldung über solch einen Vorfall zu verfassen“, so Kurzmeier weiter. Ob auf den DJK-SV Heufeld also eine Strafe zukommt, bleibt vorerst abzuwarten.

ma

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