Polizeikräfte waren vor Ort im Einsatz

Fan-Ärger bei Testspiel in Innsbruck: „Nicht die Werte, die Türkgücü vertritt“

Innsbruck - „Türkgücü München distanziert sich ausdrücklich von den Vorkommnissen in Innsbruck“, teilt der Verein mit. Fans der Münchner hatten sich beim Gastspiel in Österreich nicht an Corona-Regeln gehalten und Pyrotechnik gezündet.

Der Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München testete am Sonntag gegen den österreichischen Zweitligisten Wacker Innsbruck. Die München trennten sich 1:1-Unentschieden gegen die Mannschaft von Ex-Löwen Trainer Daniel Bierofka. Eigentlich hätte alles in bester Ordnung sein können, doch beim Gastspiel in Österreich sorgten die Fans von Türkgücü für Ärger.

Fans hielten sich nicht an die geltenden Corona-Regeln

„Türkgücü München distanziert sich ausdrücklich von den Vorkommnissen in Innsbruck“, teilt der Verein über Instagram mit. „Jegliche Form von Gewalt und und despektierlichen Verhalten sind nicht die Werte, die Türkgücü München vertritt.“ Doch was war passiert?

Insgesamt sahen 300 Zuschauer die Partie zwischen Wacker und Türkgücü. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hielten sich offenbar einige mitgereiste Türkgücü-Fans nicht an die geltenden Corona-Regeln. Zudem zündeten sie Pyrotechnik. Mehrere Polizeikräfte waren vor Ort im Einsatz. Die entsprechenden Fans wurden aus dem Stadion verwiesen.

„Wir werden die Vorkommnisse genauestens analysieren“

“Wir werden die Vorkommnisse genauestens analysieren und erforderliche Maßnahmen ergreifen“, kündigt der Drittliga-Aufsteiger an. „Danke an alle friedlichen Fans, die den Weg nach Innsbruck auf sich genommen haben und unser Team tatkräftig unterstützt haben.”

Keine guten Nachricht erhielt Türkgücü in Sachen DFB-Pokal. Der 1. FC Schweinfurt wurde vom Bayerischen Fußball-Verband als bestes bayerisches Amateurteam für den DFB-Pokal gemeldet. Am Sonntag trifft der 1. FC auf den Bundesligisten FC Schalke 04.

ma

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