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Fans fordern in einer Petition seinen Rauswurf

FC Bayern verteidigt Salihamidzic: „Hetze verurteilen wir aufs Schärfste“

Hasan Salihamidzic
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Der FC Bayern München verteidigte seinen Sportvorstand Hasan Salihamidzic.

Nach öffentlichen Debatten hat der FC Bayern München seinen Sportvorstand Hasan Salihamidzic entschieden verteidigt. Unterdessen starten die Fans eine Petition mit dem Titel „pro Hansi Flick, Brazzo raus“, die bereits 67.000 Unterschriften gesammelt hat.

München - Der FC Bayern München ist auf dem besten Wege zur nächsten Deutschen Meisterschaft. Nach dem souveränen 2:0-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen grüßt der Rekordmeister mit zehn Punkten Vorsprung vor RB Leipzig von der Tabellenspitze.

„Persönliche Angriffe und Hetze verurteilen wir allerdings auf das Schärfste“

Doch weiterhin sorgt die Bitte um Vertragsauflösung von Hansi Flick vom vergangenen Samstag für Diskussionsstoff. Einige Bayern-Fans schlagen sich dabei auf die Seite des Triples-Trainers und fordern stattdessen den Rücktritt von Hasan Salihamidzic. Die Initiative „pro Hansi Flick, Brazzo raus“ hat Stand Donnerstagnachmittag mehr als 67.000 Unterstützer. Im Fokus steht bei den Fans auch dabei die Transferpolitik des 44-Jährigen. Zwischen ihm und Flick gab es deshalb wiederholt Differenzen.

Nun stellt sich der FC Bayern hinter seinen Sportvorstand. „Der FC Bayern stellt sich geschlossen und mit Nachdruck gegen Anfeindungen in Richtung Hasan Salihamidzic“, sagte Präsident Herbert Hainer. „Sachliche Kritik ist selbstverständlich immer zulässig. Persönliche Angriffe und Hetze verurteilen wir allerdings auf das Schärfste - dafür gibt es beim FC Bayern nicht den geringsten Platz.“

Der FC Bayern könnte am Montag den neunten Titel in Folge holen

Präsident Hainer betont dabei, dass in Zeiten der Corona-Krise auch der Rekordmeister mit einem Umsatzverlust zu kämpfen hat. „Wir alle, auch ich, haben uns über die tollen Leistungen der Mannschaft und den hervorragenden Fußball der vergangenen 18 Monate gefreut, und wir verstehen, dass sich ein Trainer einen Kader mit am liebsten 30 Top-Stars wünscht - das geht uns ja allen so“, so der Präsident. Der FC Bayern sei „nach wie vor wirtschaftlich gut aufgestellt, doch die Schleifspuren sind beträchtlich.“

Lesen Sie auch: Flick-Abgang und Super League: Das sagen die Bayern-Fanclubs aus der Region.

Dabei betont Hainer den Unterschied zwischen einem Trainer und einem Sportvorstand: „Es ist im Grunde systemimmanent, dass ein Trainer mehr den kurzfristigen Erfolg im Blick hat, und ein Sportvorstand auch mittel- bis langfristig kalkulieren muss.“

Am Samstag könnte der FC Bayern im Auswärtsspiel gegen Mainz 04 bereits vorzeitig die Meisterschaft perfekt machen. Es wäre der neunte nationale Titel in Folge.

ma/dpa

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