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Muster-Hygienekonzept für die Vereine

"Zurück ins Spiel": DFB stellt Leitfaden zum Re-Start der Amateurligen vor

Frankfurt - Training mit Körperkontakt ist wieder erlaubt, jetzt warten die Vereine und Spieler noch darauf, dass endlich wieder Spiele ausgetragen werden können. Der DFB hat nun ein Muster-Hygienekonzept veröffentlicht, das als Leitfaden dienen soll.

Nachdem die Sportstätten in Deutschland bereits für den Trainingsbetrieb freigegeben wurden und in Bayern seit vergangene Woche sogar Training mit Körperkontakt erlaubt ist, beginnen langsam die Vorbereitungen für den Re-Start des Spielbetriebs. Deshalb hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zusammen mit den Regional- und Landesverbänden einen Leitfaden mit dem Titel "Zurück ins Spiel" ins Leben gerufen. Darin enthalten ist ein Muster-Hygienekonzept, das als Leitfaden dienen soll.

"Nun soll die Rückkehr ins Spiel folgen"

"Für eine Rückkehr zur Normalität ist es noch zu früh. Aber jede Lockerung bedeutet einen Zuwachs an Lebensqualität. Lassen Sie uns auf diesem Weg weitermachen. Lassen Sie uns als Fußball weiter gemeinsam vorangehen, verantwortungsvoll und vernünftig", schreiben DFB-Präsident Fritz Keller und Vizepräsident Rainer Koch in einem gemeinsamen Vorwort. "Die schrittweise Freigabe des Trainingsbetriebs in ganz Deutschland war ein erster großer Schritt, nun soll die Rückkehr ins Spiel folgen."

Vorrang haben dagegen weiterhin die behördlichen Verordnungen, die von Bundesland zu Bundesland abweichen können. "Unter Beachtung der lokalen Vorschriften, Gegebenheiten und Strukturen der Vereine können auch individuelle Lösungen gefunden und umgesetzt werden", heißt es in dem Leitfaden.

Sportstätte in drei Zonen unterteilt

Um Spiele wieder vor Zuschauern stattfinden lassen zu können, wird die Sportstätte in drei Zonen unterteilt. In der ersten Zone befinden sich das Spielfeld und der Innenraum mit den Auswechselbänken. Gestattet sind hier nur die für den Trainings- und Spielbetrieb notwendigen Personengruppen und sie soll, falls möglich, an festgelegten Punktet betreten und verlassen werden.

Die Umkleidebereiche bilden Zone zwei, zu der auch nur Spieler, Trainer, Funktionäre, Schiedsrichter und Ansprechpartner für Hygienekonzept. Hier gelten die Abstandsregeln und Masken müssen getragen werden. Sollten mehrere Gruppen die gleichen Räume oder Duschanlagen nutzen, muss eine ausreichende Wechselzeit eingeplannt werden und die Aufenthaltsdauer soll auf ein Minimum beschränkt werden.

"Namentliche Erfassung aller Besucher ist vorzunehmen"

Der gesamte zugängliche Publikumsbereich im Außen-/Freiluftbereich des Sportgeländes wird als Zone drei bezeichnet. "Es ist dafür Sorge zu tragen, dass alle Personen in Zone drei die Sportstätte über einen/mehrere offizielle Eingänge betreten, sodass im Rahmen des Spielbetriebs die anwesende Gesamtpersonenanzahl stets bekannt ist. Zudem ist eine namentliche Erfassung aller Besucher*innen vorzunehmen, sofern die jeweiligen Rechtsverordnungen (Corona-Verordnungen) der Länder oder sonstige lokale Rechtsvorschriften dies vorsehen", heißt es im Leitfaden weiter.

Dazu soll der Ein- und Ausgang getrennt werden, sowie Markierung angebracht werden, um den Abstand einhalten zu können. Auch unterstützende Schilder/Plakate helfen dabei, dass die Hygieneregeln dauerhaft eingehalten werden.

Ob für jeden Verein ein solches Konzept möglich sein wird, wird abzuwarten sein. In Bayern soll ab dem 1. September die Saison 2019/20 fortgeführt werden. Ob der Re-Start dann tatsächlich stattfinden kann, bleibt aber weiter abzuwarten.

ma

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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