Warum war er in der Elf des Jahres?

"Effektiver Wahlbetrug" - Ärger um UEFA und Cristiano Ronaldo

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Cristiano Ronaldo wurde - angeblich zu Unrecht - in die Elf des Jahres aufgenommen.
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Turin/Nyon - Der europäische Fußballverband UEFA hat am Mittwoch das "Team des Jahres 2019" bekannt gegeben. Dabei wurden hauptsächlich die Stimmen der Fans berücksichtigt, eine Nominierung verärgert die Abstimmer aber.

Eigentlich war es zu erwarten, Cristiano Ronaldo war erneut Teil des Team des Jahres. Doch im Jahr 2019 zeigte der Portugiese nicht seine beste Leistung, was die Fans dazu führte, ihn in der Kategorie "Stürmer" nur auf den vierten Platz zu wählen, was nicht für eine Nominierung gereicht hätte. Das berichtet der Kicker. Eine Nichtberücksichtigung des sechsmaligen Weltfußballer des Jahres wäre wohl bei den Fans des 34-Jährigen gar nicht gut angekommen, weswegen die UEFA laut einem Bericht der Daily-Mail kurzfristig das Spielsystem zu einem ungewöhnlichen 4-2-4 änderte.

Ronaldo als Sieger der Nations League vertreten

Damit schaffte es Ronaldo doch in das Team des Jahres. "Das ist effektiver Wahlbetrug", zitiert die Daily-Mail eine unbekannte Quelle. Auf Nachfrage des englischen Blatts erklärte sich die UEFA damit, dass die Elf "die Fanstimmen parallel zu den Erfolgen der Spieler in den UEFA-Wettbewerben widerspiegelt." Man wollte auf jeden Fall einen Gewinner der Nations League (Portugal) in der Elf des Jahres haben, allerdings habe angeblich Bernado Silva von Manchester City die meisten Stimmen der Portugiesen bekommen.

Das komplette Team des Jahres:

  • Alisson Becker (Torwart, FC Liverpool)
  • Andrew Robertson (Verteidiger, FC Liverpool)
  • Virgil van Dijk (Verteidiger, FC Liverpool)
  • Matthijs de Ligt (Verteidiger, Ajax Amsterdam/Juventus Turin)
  • Trent Alexander-Arnold (Verteidiger, FC Liverpool)
  • Frankie de Jong (Mittelfeld, Ajax Amsterdam/FC Barcelona)
  • Kevin de Bruyne (Mittelfeld, Manchester City)
  • Lionel Messi (Angriff, FC Barcelona)
  • Sadio Mané (Angriff, FC Liverpool)
  • Cristiano Ronaldo (Angriff, Juventus Turin)
  • Robert Lewandowski (Angriff, FC Bayern)

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dg

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