Mal was anderes - Alte Herren

Hammerauer Altherren mit großen Zielen

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Auch in fortgeschrittenem Alter ein starker Rückhalt des Clubs - die Alten Herren des FC Hammerau.

Ainring - Sowohl sportlich als auch gesellig wollen es die alten Herren des FC Hammerau dieses Jahr wieder wissen. Die hoch gesteckten Ziele werden nach einer furiosen Hallensaison mit vielen Titeln und Podiumsplätzen seit Anfang März auch im Freien im Training wieder vorbereitet. Langfristig will sich FC-Leiter Peter Mertl an keinen geringeren als den SV Kirchanschöring herantasten und den haushohen Favoriten im Wieningerpokal endlich einmal schlagen. Zuletzt waren die Hammerauer Oldies ja auch nur ganz knapp gescheitert.

Das Hammerauer Altherrentraining besuchen sowohl ehemalige Herrenspieler der jüngeren Vergangenheit des Clubs wie Michael Klotz, Uwe Rieder, die Lapperbrüder, Paul Althammer oder auch Ivica Vugrinicek aber auch ältere Legenden wie Peter Mertl oder Thomas Vorbach. Der älteste und fast trainingsfleißigste Kicker ist dem FC dabei erst bei den Altherren als „Neuzugang“ in den Schoß gefallen und steuert mittlerweile auf die 80 Jahre zu.

Immer wieder gesellen sich auch Grenzgänger aus dem benachbarten Österreich oder einfach nur lustige Väter hinzu, die das Gekicke als Vorspiel für das gesellige Beisammensein im Nachhinein betrachten. Im Schnitt kommen dabei stets rund 15 Oldies ins Training.

Keine Frage, es ist eine bunte Truppe, die AH-Leiter Peter Mertl unter seinen Fittichen hat und mit Thomas Vorbach sowie „Lustwart“ Gerhard Hirmke organisiert. „Leider ist der Altherrenbetrieb nicht überall so zahlreich besucht wie beim FC. Bei Turnieren wird es leider immer schwieriger noch Mannschaften in der Region zu finden, die verbindlich zusagen und teilnehmen“, zeigt sich Mertl im Interview etwas frustriert. Nichtsdestotrotz wollen es die Hammerauer Oldies dieses Jahr wieder wissen und haben unter anderem für den Wieningerpokal gemeldet.

Hier soll der haushohe Favorit aus Kirchanschöring erneut geärgert werden. „Letztes Jahr hatten wir sie fast im Finale gepackt. Unsere Elf hat 1:0 geführt. Dass nach den ersten 20 Minuten noch 70 weitere folgen, konnten wir ja nicht ahnen. Es hätte zum Titel gereicht, wenn der SV nicht noch neun Buden geschossen hätte. Gegen die darfst du in der 70 Minute nicht 5:1 oder 6:1 hinten sein, dann hast du eine Chance“, nimmt Peter Mertl die 9:1 Finalniederlage im Wieningerpokal gegen die Topmannschaft aus Kirchanschöring in gewohnter Altherrenmanier locker. Es sei erwähnt, dass Kirchanschöring neben Titeln in Bayern auch bei der deutschen Altherrenmeisterschaft für Furore gesorgt hat.

„Das was danach kommt, zählt bei den Altherren sowieso mehr“, so Mertl, der immer wieder auf den großen Zusammenhalt im Lager der FC-Oldies verweist. „Unsere Stärke ist ja sowieso eher die Halle“, verweist Vorbach auf die zahlreichen Hallentitel, die der FC jedes Jahr in Österreich, bei seinem traditionellen eigenen Turnier und unter anderem in Surberg holt.

Wie gewohnt wollen die Hammerauer Altherren auch dieses Jahr wieder in ein Trainingslager fahren und dort taktische Raffinessen besprechen und vorbereiten. „Wir waren schon in Bamberg und mehrmals in Hamburg. Es war immer sehr Ernst und konstruktiv“, zwinkert Mertl.

Für den FC Hammerau ist die Altherrenabteilung eine besonders wichtige. „Der Großteil der AH ist ein fester Bestandteil bei Herrenheimspielen und hilft mit, wenn es im Verein etwas zum Arbeiten gibt. Außerdem sorgen sie mächtig für Stimmung“, meint der zweite FC-Vorstand Oliver Bickelmann, der mittlerweile selbst am AH-Training teilnehmen darf. „Wir haben einfach eine brutal gute Jugendarbeit. Da kommen in den nächsten Jahren sicher wieder viele Jungspunde für die AH nach. Wir vom Verein hoffen einfach, dass der Altherrensport bei uns weiterhin einen kleinen Boom erlebt."

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Pressemitteilung FC Hammerau / ob

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