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Fußball ohne Kopfbälle? Benefizspiel in England soll Diskussion vorantreiben

Nicolas Kühn ist am Dienstag gegen den SV Meppen wieder zurück im Kader des FC Bayern München II.
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Sollen solche Szenen bald der Vergangenheit anhören? In England findet Ende September das erste Spiel mit Kopfballverbot statt.

Sollen Kopfbälle im Fußball verboten werden? Laut der Wohltätigkeitsorganisation „Head of Change“ sollte man zumindest mehr darüber diskutieren. Um auf die Thematik aufmerksam zu machen, findet am 26. September ein Benefizspiel statt, in dem striktes Kopfballverbot herrscht.

Grafschaft Durham - „Was passiert mit dem Spiel, wenn Kopfball nur im Strafraum erlaubt ist? Was passiert, wenn der Ball gar nicht geköpft werden kann? Wir hoffen, dass dieses Experiment die Diskussion vorantreibt“, erklärte die Mitbegründerin Dr. Judith Gates gegenüber Sportsmail. In einer Studie der Universität Glasgow kam heraus, dass Verteidiger aufgrund der vermehrten Kopfbälle ein deutlich höheres Risiko haben, an Demenz zu erkranken - bei Torhütern bestehe kein erhöhtes Risiko.

FA traf schon Maßnahmen zur Eindämmung des Kopfballspiels

Bei dem Benefizspiel, bei dem laut Bild.de unter anderem Gary Lineker, Alan Shearer oder Kevin Keegan mitspielen, sind Kopfbälle im ersten Durchgang noch in den beiden Strafräumen erlaubt, in der zweiten Halbzeit sind sie dann komplett verboten. Der englische Fußballverband hat in der Vergangenheit schon Maßnahmen getroffen, um das Kopfballspiel einzudämmen: So ist Kopfballtraining für Kinder gänzlich verboten, auch im Profibereich gibt es ein Limit.

dg

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