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Derby wurde danach sofort abgebrochen

Eklat in der Bezirksliga: Torhüter rastet komplett aus und attackiert Linienrichter

Schiedsrichter zeigt Rote Karte
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Rote Karte (Symbolbild)

Am vergangenen Samstag (1. Oktober) kam es im Topspiel der Bezirksliga West zwischen dem Aufsteiger und Tabellenführer TuS Walburgskirchen und der TuS 1860 Pfarrkirchen zu einem großen Eklat. Das Rottal-Derby musste nach einer knappen Stunde beim Stand von 2:1 für die Gäste wegen eines Angriffs auf einen Linienrichter abgebrochen werden.

Walburgskirchen - Vor 200 Zuschauern in Walburgskirchen entwickelte sich gleich von Beginn weg ein intensives und hitziges Derby. Bereits nach elf gespielten Minuten kam es zur ersten kniffligen Szene des Spiels. Walburgkirchens Fügelflitzer Princeley Veron sah nach einem Foulspiel von Schiedsrichter Andreas Poxleitner die rote Karte.

TuSW-Coach Blakaj„Schiedsrichter hatte nicht die nötige Qualität für dieses Spiel“

Eine sehr fragwürdige Entscheidung, wie auch Valdrin Blakaj, Spielertrainer der Gastgeber, gegenüber fupa.de bestätigte: „Die rote Karte gegen uns, war aus meiner Sicht maximal Gelb. Der Schiedsrichter, der heute nicht die nötige Qualität hatte, hätte hier mehr Fingerspitzengefühl zeigen müssen.“

In Überzahl erzielten die Gäste nach 23. Spielminuten durch Johannes Dorfner die Führung. Die TuS Walburgskirchen kämpfte sich allerdings noch vor der Halbzeit zurück und kam durch Admir Bedak zum verdienten Ausgleich.

Keeper Gajewsk eskalierte nach Gegentor komplett

Die Schlüsselszene folgte nach knapp einer Stunde. In Folge des erneuten Führungstreffers der Pfarrkirchner rastete Keeper Bartosz Gajewsk komplett aus, beleidigte erst Schiedsrichter Poxleitner und attackierte im Anschluss den sehr jungen Linienrichter, der eine erneute Abseitsposition beim Gegentor übersehen haben soll.

Gajewsk soll den Linienrichter geschubst und am Kragen gepackt haben. Aufgrund dieses Vorfalls wurde das Spiel sofort abgebrochen. Über die Spielwertung und das Strafmaß entscheidet nun das Bezirkssportgericht.

„Sein Verhalten spiegelt nicht die Werte des Vereins wieder“

Der TuS Walburgskirchen zeigte sich schockiert von dem Vorfall und reagierte prompt. „Wir verurteilen dieses Verhalten aufs Schärfste und haben den Spieler mit sofortiger Wirkung freigestellt“, teilt der Bezirksligist mit. „Die Aktion vom Samstag ist nicht das, wofür die Mannschaft Woche für Woche arbeitet und von Spiel zu Spiel zeigt“

Der Verein hofft nun, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen. „Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Beteiligten aufrichtig entschuldigen und werden alles mögliche tun, dass dies nie wieder vorkommt“, teilt der TuS Walburgskirchen weiter mit. Bereits am kommenden Wochenende gastiert der TuS Walburgskirchen zum Spitzenspiel bei der FSV Landau/Isar.

gz

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