In Bolivien

Ist das die kurioseste Elfmeter-Entscheidung der Fußballgeschichte? 

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Für viel Aufregung sorgte Schiedsrichter Raul Orosco beim Spiel Club Always Ready gegen Club Bolivar in Bolivien.
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La Paz - Der Videobeweis sorgte für viel Aufregung in der vergangenen Saison in der Bundesliga. Nun hat die neue Spielzeit noch nicht einmal wieder angefangen, und manch ein Fan wurde vielleicht schon Zeuge der kuriosesten Elfmeter-Entscheidung der Fußball-Geschichte.

Beim Spiel zwischen Club Always Ready und Club Bolivar kam es in der fünften Minute der Nachspielzeit zu einer strittigen Szene im Strafraum Bolivars. Orosco pfiff erst einmal kein Foul. Seine Assistenten signalisierten ihm allerdings, dass er es anders entscheiden müsse. Daraufhin machte der Schiedsrichter die „Quadrat-Bewegung“ mit seinen Fingern, die normalerweise bedeutet, dass er nach Einsicht der Videobilder eine Entscheidung getroffen hätte. Er zeigte anschließend auf den Elfmeterpunkt. Das Absurde: Im Stadion waren keine Monitore oder dergleichen aufgestellt. Die Rücksprache mit seinen Kollegen veranlasste ihn zu der Entscheidung.

Nächster Aufreger bei der Strafstoßausführung

Nach langen Diskussionen vergab in der 17. Minute der Nachspielzeit schließlich William Ferreira den Elfmeter, es blieb beim 0:1 aus Sicht von Always Ready. Die TV-Bilder zeigten dabei allerdings, dass bei Ferreiras Schuss ein Bolivar-Spieler vor Oroscos Nase voreilig bis fast auf Höhe des Kreidepunkts in den Strafraum eingedrungen war, was laut Regeln eine Wiederholung des Elfmeters erfordert hätte. Ein Video-Assistent hätte da Abhilfe schaffen können.

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dg (mit Material des SID)

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