Umfrage unter den Vereinen

Bundesliga wünscht sich mehr Geld und weniger TV-Anbieter

RB-Geschäftsführer Mintzlaff
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RB-Geschäftsführer Mintzlaff: "Eine mögliche weitere Erhöhung der Einnahmen darf nicht gleichzeitig dazu führen, dass wir zahlreiche Fußballfans verlieren."

Berlin - Die meisten Fußball-Bundesligisten rechnen bei der nächsten Ausschreibung der Medien-Rechte mit mehr Geld, aber eine Zunahme der TV-Anbieter lehnen sie ab. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

"Eine mögliche weitere Erhöhung der Einnahmen darf nicht gleichzeitig dazu führen, dass wir zahlreiche Fußballfans verlieren, weil sie beispielsweise nur mit dem Abschluss von drei Abonnements alle Bundesligaspiele verfolgen können", sagte Oliver Mintzlaff, Vorstandschef beim Tabellenführer RB Leipzig.

Gladbach-Manager Eberl: "Rituale im Leben und im Fußball sind wichtig"

"Alle Bundesliga-Clubs würden sich freuen über mehr Geld. Wichtig ist aber auch, an den Fan zu denken", betonte Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Derzeit sind Abos des Pay-TV-Senders Sky und des kostenpflichtigen Internet-Anbieters DAZN notwendig, um alle Live-Spiele sehen zu können. Wann die neue Ausschreibung beginnt, ist noch offen. Bekannt ist, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Verträge im Sommer abgeschlossen haben will.

Mönchengladbachs Manager Max Eberl plädierte auch für die Klassiker im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. "Rituale im Leben und im Fußball sind wichtig. Da gibt es ein paar wie die 'Sportschau' oder das 'Sportstudio'", sagte er. "Diese Rituale müssen wir erhalten. Das sind Anker, die du in dieser verrückten Welt brauchst."

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dg (mit Material der dpa)



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