Endrunde beim Sparkassencup 2017

Finalrunde im Sparkassenpokal: Sechzig oder Überraschung?

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Der ASV Au und der SV Westerndorf standen sich bereits in der Zwischenrunde gegenüber. Die spannende Partie endete 1:1 - in der Finalrunde gibt es eine Neuauflage.
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Rosenheim - Am Freitagabend kommt es zum mit Spannung erwarteten "Grande Finale" des Hallenfußball-Sparkassencups 2017. Nicht nur die in diesem Jahr qualifizierten Teams sind gespannt auf die Finalrunde - auch wie immer zahlreiche Zuschauer werden in die Rosenheimer Gabor-Halle pilgern, um dem Winter-Highlight der lokalen Fußball-Gemeinde beizuwohnen. Das Teilnehmerfeld kann sich sehen lassen. Seien wir gespannt. Ab 18:00 Uhr rollt der Ball - und die Entscheidung rückt näher!

So lief der Sparkassencup bisher

Ein tolle Eröffnung vor ebenso zahlreichen Zuschauern erlebte der Sparkassenpokal bereits am Wochenende vor Weihnachten sowie am zweiten Weihnachtsfeiertag. An der Vorrunde des Sparkassenpokals nahmen insgesamt 36 Vereine verteilt auf neun Gruppen teil. Wie die einzelnen Vorrundentage gelaufen sind, könnt ihr bei uns noch einmal nachlesen:

Wie am ersten Samstags die Vorrundengruppen 1-3 ausgegangen sind und wer weitergekommen ist, lest ihr HIER.

Schon am Sonntag ging es mit drei weiteren heißumkämpften Gruppen weiter. Wer sich aus den Gruppen 4-6 qualifizieren konnte, wird HIER verraten.

Und auch am die Vorrunde abschließenden 26. Dezember konnten sich sechs Teilnehmer für die Zwischenrunde qualifizieren. Welche Clubs aus den Gruppen 7-9 das waren, steht HIER.

Nachdem das gewohnt große Teilnehmerfeld auf dem Wege dieser ersten Auslese auf die Hälfte reduziert worden war, wurden in der Zwischenrunde die verbleibenden 18 Vereine in drei Qualifikationsgruppen zu je sechs Mannschaften gelost.

Nachlesen wie die Teams sich für die Endrunde qualifizieren konnten sowie viele Bilder aus der Zwischenrunde anschauen, könnt ihr HIER.

Die Finalrunde 2017

Qualifiziert für die Endrunde des Sparkassencups 2017 sind die sechs Teams TSV 1860 Rosenheim, ASV Au, SV Ostermünchen, SV Westerndorf, TSV Bad Endorf und TSV Emmering.

In der Endrunde, welche am Freitag ab 18:00 Uhr (ebenfalls in der Rosenheimer Gabor-Halle) ausgetragen wird, spielen die beteiligten Vereine zunächst innerhalb von zwei Dreier-Gruppen Jeder gegen Jeden.

Die Drittplatzierten jeder Gruppe ermitteln dann in einem Platzierungsspiel den Fünften und Sechsten Platz. Die beiden beiden besten Teams jeder Gruppe spielen in Halbfinals über Kreuz die Finalisten aus.

Anschließend werden im Entscheidungsspiel um Platz Drei und Vier, sowie dem großen Finale Platzierte und der Gesamtsieger des Sparkassenpokals ausgespielt.

Klar ist: Regionalligist TSV 1860 Rosenheim geht auch in der diesjährigen Auflage des Sparkassenpokals als Star des Turniers und unumstrittener Topfavorit auf den Sieg ins Rennen. Wenn die Roten bis zum Ende mit Spaß am Kicken dabei und konzentriert bleiben und weiterhin so tollen und technisch versierten Hallenfußball zeigen, führt auch in diesem Jahr kein an ihnen vorbei.

In der Vorrundengruppe B versuchen Bad Endorf und Emmering ihr Glück als Kontrahenten der Rosenheimer. Letztere waren im Vorjahr gar ins Finale vorgestoßen und boten dort den Sechzigern ein tolles Endspiel, in welchem sie sogar durch Christian Breu in Führung gehen konnten und erst nach aufopferungsvollem Kampf verloren.

In Gruppe A messen sich Au, Ostermünchen und Westerndorf miteinander. Zwei Bezirksligisten und ein Kreisligist also. Hier dürfte es spannend werden und eng zu gehen - auch wenn der ASV Au nach den gezeigten Leistungen in der Zwischenrunde als leichter Favorit der Gruppe gelten dürfte. Doch jetzt geht es endgültig um die viel zitierte Wurst beim Sparkassenpokal - um den Einzug ins Halbfinale. Und vielleicht ja auch darum, wer den Sechzigern (in einem Spiel) Paroli bieten kann?

Die Auslosung, welche direkt im Anschluss an die Zwischenrunde erfolgte, ergab folgende Gruppen für die Endrunde:

Gruppe A

ASV Au (Bezirksliga Ost)

Das von Franz Pritzl gecoachte Team machte im bisherigen Turnierverlauf einen guten Eindruck, legte vor allem in der Zwischenrunde eine gelungenen Auftritt hin. Fünf Siege und ein Unentschieden (1:1 gegen Endrundenteilnehmer Westerndorf in der Zwischenrunde) stehen im bisherigen Turnierverlauf in sieben Spielen zu Buche - bei nur einer Niederlage. Mit einem Torverhältnis von gesamt 23:6 zeigte man sich auch äußerst schussfreudig.

SV Ostermünchen (Bezirksliga Ost)

Der SVO ist die Mannschaft, welche von allen Teams, welche die Endrunde erreicht haben, die meisten Niederlagen aufzuweisen hat. Dies liegt am späten Durchstarten der Truppe von Trainer Manfred Thaler - die dann aber doch noch gehörig in Fahrt kam und zum Ende der Zwischenrunde ihre Trümpfe ausspielte. Die Bilanz bisher: Vier Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen. Eine davon erlitt man in der Zwischenrunde mit 1:2 gegen Endrundenteilnehmer Bad Endorf. Torverhältnis gesamt: 17:9.

SV Westerndorf (Kreisliga 1)

Der Ausrichter der Zwischenrunde ist eine der Überraschungen des diesjährigen Sparkassencups. Warum? Das Team von Coach Harald Melnik  ist neben dem TSV 1860 Rosenheim die einzige Mannschaft, die im bisherigen Turnierverlauf noch unbesiegt daher kommt. Definitiv eine Ansage! Und verdient - denn der SVW spielte auch eine solide Zwischenrunde. Von den sieben Spielen, welche die Westerndorfer bislang absolviert haben, konnten sie fünf gewinnen - zwei Mal spielten sie Unentschieden. Torverhältnis: 24:10. Eines der Remis gab es im Spitzenduell der Zwischenrundengruppe gegen den ASV Au (1:1).

Gruppe B

TSV 1860 Rosenheim (Regionalliga)

Zum Regionalligisten braucht man eigentlich nicht viel sagen. Mit vielen Kabinettstückchen, fußballerischem Können und einem sympathischen Auftreten spazierten die in der Zwischenrunde vom neuen Co-Trainer Robert Mayer gecoachten Kicker des TSV 1860 Rosenheim in die Finalrunde. Erwartungsgemäß für einen Titelverteidiger und Rekordsieger beim Sparkassencup. Die Rosenheimer, welche sieben ihrer acht Spiele (größere Vorrundengruppe) gewinnen konnten, leisteten sich bisher nur ein Unentschieden - ein 1:1 gegen den kleinen TSV Rimsting in der Vorrunde.

Als absolut treffsicherstes Team des Turniers haben die Roten eine Torbilanz von 38:11. In der Zwischenrunde konnte besonders Torjäger Sascha Marinkovic auftrumpfen. Man darf gespannt sein, was er jetzt mit Deutschlands Futsal-Nationalspieler Danijel Majdancevic aufs Hallenparkett zaubern wird. Von den anderen Endrundteilnehmern spielten die Sechziger bisher in der Zwischenrunde gegen den TSV Emmering - und gewannen gegen den Vorjahresfinalisten klar mit 4:0.

TSV Bad Endorf (Kreisliga 1)

In einer schweren weil ausgeglichenen Zwischenrundengruppe kamen die Schützlinge von Trainer Oliver Kunz am Ende nur durch ein 3:3 in letzter Sekunde nach 0:3 Rückstand in einer turbulenten Partie gegen Türkspor Rosenheim weiter. Von ihren sieben Spielen bisher, konnten die Kurstädter vom Chiemseeufer vier gewinnen und zwei Unentschieden gestalten. Nur ein Mal verlor man - 0:2 in der Vorrunde gegen Endrundenteilnehmer und Gruppengegner Emmering. Gegen einen weiteren Teilnehmer der Finalrunde, den SV Ostermünchen gelang in der Zwischenrunde ein 2:1 Sieg. Torbilanz: 17:11.

TSV Emmering (Kreisklasse 2)

Die Grünen von Coach von Ernst Hablowetz nehmen als "kleine Hallenspezialisten" zum zweiten Mal in Folge an der Finalrunde der letzten Sechs von insgesamt 36 Teams teil. Was Hablowetz zu diesem formidablen Abschneiden zu sagen hat - lest ihr HIER in unserem Extra-Feature über den klassenniedrigsten Teilnehmer der Endrunde TSV Emmering.

Der Underdog kann die stärkste Defensive des Turniers aufweisen: Kassierte man in der Vorrunde nicht mal ein einziges Gegentor, was in der Halle schon sehr außergewöhnlich ist, wurden es auch im weiteren Verlauf des Turniers nur dank des 0:4 gegen den TSV 1860 Rosenheim insgesamt fünf. Sechs ihrer sieben Spiele gewannen die Emmeringer hingegen, fünf davon "Zu Null". Torbilanz gesamt: 16:5. Wie schlug man sich gegen die anderen Endrundenteilnehmer? Neben der klaren Niederlage gegen den Rosenheimer Regionalligisten gab es ein 2:0 in der Vorrunde gegen den TSV Bad Endorf.

Der Spielplan der Finalrunde

Gruppe A

18:00 Uhr: ASV Au – SV Ostermünchen

18:34 Uhr: SV Westerndorf – ASV Au

19:08 Uhr: SV Ostermünchen – SV Westerndorf

Gruppe B

18:17 Uhr: TSV 1860 Rosenheim – TSV Bad Endorf

18:51 Uhr: TSV Emmering – TSV 1860 Rosenheim

19:25 Uhr: TSV Bad Endorf – TSV Emmering

Spiel um Platz 5

19:42 Uhr: Dritter Gruppe A – Dritter Gruppe B

Halbfinals

20:00 Uhr: Erster Gruppe A – Zweiter Gruppe B

20:16 Uhr: Erster Gruppe B – Zweiter Gruppe A

Spiel um Platz 3

20:33 Uhr: Verlierer Halbfinale 1 – Verlierer Halbfinale 2

Finale

20:50 Uhr: Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

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