Torwart griff den Unparteiischen von hinten an

Nach heftiger Schiri-Attacke: Täter wird für acht Jahre gesperrt!

Schiedsrichter zeigt rote Karte.
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(Symbolbild)

Krefeld - Am 21. September dieses Jahres kam es im Rahmen eines Amateurspiels in Deutschland zu einem Gewalt-Vorfall, der fassungslos macht. Demnach hat ein Torwart eines Krefelder Amateurvereins seinen Unmut am Schiedsrichter ausgelassen und diesen gezielt attackiert.

Der Torhüter habe 40 Meter Anlauf genommen, um den Referee von hinten gezielt in den Nacken zu schlagen. Daraufhin wurde die Partie umgehend abgebrochen.  Bereits am nächsten Tag nach dem Vorfall hat der Täter vom Verein CSV Marathon lebenslanges Hausverbot erteilt bekommen. Zudem soll er vom Verein ausgeschlossen werden. 

Sperre wird aufgeschoben, bis der Täter einen Verein gefunden hat

Der Fußballkreis Kempen/Krefeld hat den Goalie wegen der schweren Attacke acht Jahre lang gesperrt. „Wir mussten hier Zeichen setzen, deswegen haben wir das maximale Strafmaß bewusst verhängt. Hier lag besonders schwere Heimtücke vor“, betont Reiner Hohn, Kreissportgerichts-Vorsitzender, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. 

Zudem erklärt Reiner Hohn, dass die achtjährige Sperre einen „aufschiebenden Charakter“ hätte und „erst dann beginnen würde, wenn der Spieler einen Verein findet, der ihn aufnehmen will. Das wird kein Verein machen.“

dg (mit Material der dpa)

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