Er stand bereits in zwei Ligaspielen im Tor

Wie läuft es bei den Profis aus der Region? Heute - Thomas Dähne

Kiels Hauke Wahl (l) und Kiels Torwart Thomas Dähne jubeln nach dem 2:1-Sieg gegen Düsseldorf.
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Kiels Hauke Wahl (l) und Kiels Torwart Thomas Dähne jubeln nach dem 2:1-Sieg gegen Düsseldorf.

Kiel - Thomas Dähne erfüllte sich seinen Traum von Deutschland und wechselte im Sommer von Wisla Plock zum Zweitligisten Holstein Kiel. Dort stand er in der Liga bereits zweimal zwischen den Pfosten, zudem auch im DFB-Pokal.

Der Start in die neue Saison ist Holstein Kiel geglückt. Mit sieben Punkten aus drei Spielen führt der Nord-Klub die Tabelle der 2. Bundesliga an. Dabei kassierte Kiel erst einen Gegentreffer, das liegt auch am gebürtigen Oberaudorfer Thomas Dähne.

Dähne: „Nach drei Spielen jetzt sieben Punkte, das ist schon klasse“

Dähne, der vor der Saison vom polnischen Erstligisten Wisla Plock nach Kiel wechselte und sich so den Traum von Deutschland erfüllte, stand in der Liga bereits zweimal von Beginn an zwischen den Pfosten. Am ersten Spieltag feierte der 26-Jährige einen 1:0-Heimerfolg gegen den SC Paderbon und hielt seinen Kasten sauber.

Während im zweiten Spiel gegen Braunschweig (0:0) sein Kontrahent Ioannis Gelios das Tor hütete, stand Dähne gegen den Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf wieder im Kasten. Dabei gewann Kiel mit 2:1. „Erste Halbzeit war schon stark von uns. Nach drei Spielen jetzt sieben Punkte, das ist schon klasse“, sagte der 26-jährige Schlussmann gegenüber den Kieler Nachrichten.

Dähne stand auch im DFB-Pokal im Kieler Tor

Auch im DFB-Pokalspiel vor vier Wochen stand der Oberaudorfer zwischen den Pfosten. Holstein gewann standesgemäß mit 7:1 gegen den Oberligisten 1. FC Rielasingen-Arlen und zog damit in die nächste Runde ein. beinschuss.de hat während der Corona-Pause exklusiv mit Dähne über seine Zeit in Polen und seine Karriere gesprochen.

Kiels Jonas Meffert (l-r) lenkt den Ball vor Düsseldorfs Kenan Karaman an Torwart Thomas Dähne vorbei ins eigene Tor.

Steht der gebürtige Oberaudorfer auch gegen Würzburg zwischen den Pfosten

Ob sich Dähne endgültig als Nummer eins in Kiel durchgesetzt hat, werden die nächsten Wochen zeigen. „Wir haben jetzt drei Torhüter, die schon 2. Liga oder auf vergleichbarem Niveau im Ausland gespielt haben. Insofern haben alle ihre Ansprüche“, sagte Coach Ole Werner vor der Saison gegenüber transfermarkt.de. „Am Ende wird es so sein: Der Beste spielt. Auch wenn das im Tor etwas anderes bedeutet, weil man nicht so häufig reinrutschen kann.“

Am kommenden Wochenende ist Länderspielpause, am 17. Oktober reist Kiel zu den Würzburgern Kickers. Es wird spannend zu beobachten sein, ob der gebürtige Oberaudorfer Dähne dann wieder zwischen den Pfosten stehen wird.

An dieser Stelle nehmen wir Woche für Woche einen anderen Profi aus unserer Region unter die Lupe und schauen, wie es bei ihm derzeit bei seinem jeweiligen Verein läuft.

ma

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