Zu Gast beim Überraschungsteam aus Landsberg!

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Matthias Pongratz mit schwerer Auswärtsprämiere

Der Sportbund Rosenheim zeigte am vergangenen Samstag gegen den TSV 1865 Dachau eine deutliche Reaktion auf die bittere Derbyniederlage und durfte sich nach langen wieder über einen Dreier freuen. Der Trainerwechsel scheint zu fruchten, die Pongratz-Mannen präsentierten sich gegen Dachau deutlich kompakter als in den Wochen davor und blieben erst zum dritten Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentreffer - und das gleich im ersten Spiel unter Matthias Pongratz, dessen Marschroute somit klar zu sein scheint. Der Sportbund Rosenheim hat bisher die zweitmeisten Gegentreffer in der Bayernliga Süd kassiert, genau daran will der Neu-Coach in den kommenden Wochen ansetzten.

Positiver Eindruck

Viel Zeit um die einzelnen Spieler kennenzulernen, hatte der Trainer noch nicht, dennoch hat er in den vergangenen Tagen bereits einen guten Einblick bekommen. „Ich denke, wir haben uns schon jetzt recht gut kennengelernt. Nach vielen Gesprächen mit den Spielern habe ich einen sehr positiven Eindruck. Sie sind vom Charakter her einwandfrei. Sie wissen auch schon recht genau, worauf ich Wert lege und können mir in den zwei verbleibenden Wochen zeigen, dass ich nach der Winterpause im Abstiegskampf auf sie bauen kann,“ so Pongratz im Beinschuss-Interview.

Zu Gast beim besten Aufsteiger

In Landsberg erwartet den Sportbund Rosenheim eine sehr schwere Aufgabe. Von der Qualität des TSV konnten sich die Sportbündler bereits in der Hinrunde überzeugen, gerne zurückerinnern möchten sie sich jedoch nicht. Mit 1:5 deklassierte der TSV Landsberg den SBR und zeigte dabei eine spielerisch sehr ansprechende Leistung. Die Qualität spiegelt sich aktuell auch in der Tabelle der Bayernliga Süd wider. Landsberg steht derzeit, als bester Aufsteiger, auf dem guten sechsten Tabellenplatz und ist mit 34 Zählern voll im Soll.

Seit Saisonbeginn auf einem Abstiegsplatz

Der Sportbund Rosenheim befindet sich hingegen seit dem ersten Spieltag auf einem Abstiegsplatz. Immer dann, wenn man die Möglichkeit auf einen Befreiungsschlag hatte, folgten Niederlage, so wie zuletzt gegen Kötzting, Wolfratshausen und den TSV 1860 Rosenheim. Mit dem Trainerwechsel erhoffen sich die SBR-Verantwortlichen mehr Konstanz und vor allem mehr Stabilität in der Defensive. Der Heimsieg gegen Dachau war der erste Schritt in die richtige Richtung, nun heißt es nachzulegen und sich beim TSV Landsberg für das Heim-Debakel zu revanchieren. Aufgrund der Ausgangssituation könnte man im Rosenheimer Lager gut mit einem Punktgewinn leben, dafür muss der SBR jedoch an seine Leistung vom vergangenen Samstag anknüpfen und mit einer ähnlichen Kompaktheit sowie Leidenschaft agieren.

Kaum personelle Veränderungen

Personell hat Pongratz bei seiner Auswärtsprämiere kein anderes Spielermaterial zur Verfügung als zuletzt gegen Dachau. Matthias Poschauko, Michael Hofer, Xaver Jäger, Yasin Temel - sie sind alle noch verletzt. Markus Höhensteiger befindet sich wieder im Trainingsbetrieb, braucht aber noch einige Einheiten. Wir dürfen gespannt sein, ob der SBR unter dem neuen Trainer den langersehnten Befreiungsschlag schafft oder wieder in sein altes Raster verfällt. Anpfiff in Landsberg ist am Samstagnachmittag um 14 Uhr.

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