Mit Geschlossenheit gegen einen giftigen Gegner

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Beim TSV 1860 Rosenheim herrscht vor dem Relegations-Hinspiel Zuversicht. Mit Geschlossenheit wollen die Sechziger den ersten Schritt zum Klassenerhalt machen.

Beim TSV 1860 Rosenheim herrscht vor dem Relegations-Hinspiel gegen den FC Pipinsried Zuversicht. Mit Geschlossenheit wollen die Sechziger den ersten Schritt zum Klassenerhalt machen.

Am Sonntagvormittag herrschte dann endlich Gewissheit, gegen wen der TSV 1860 Rosenheim in der Relegation zum Verbleib in der Regionalliga Bayern antreten muss. Der Vizemeister der Bayernliga Süd FC Pipinsried wird sich mit den Innstädtern in zwei packenden Spielen messen und will seinerseits den Aufstieg realisieren.

"Ich bin mit dem Los zufrieden. Einerseits bleibt uns die weite Anreise nach Aubstadt erspart, andererseits sehe ich den FC durchaus als machbaren Gegner", sagte 1860-Teamchef Thomas Siegmund gegenüber beinschuss.de.

Keine Odysee nach Unterfranken

Siegmund spricht dabei einen wichtigen Punkt an. Denn neben Pipinsried war noch der FC Aubstadt im Lostopf. Aubstadt liegt in Unterfranken und ist deutlich weiter von Rosenheim entfernt als Pipinsried.  

Der FC wurde in der Bayernliga Süde nur Dritter, da der Meister aus Aichach aber sein Bayernliga-Team zurückzog, erreichte die Mannschaft aus Unterfranken den Relegationsplatz und tritt dort gegen den FC Schweinfurt 05 an.

"Wir werden Pipinsried sicher nicht unterschätzen, das Team hat Qualität und ist giftig. Aber wenn wir die Leistungen der vergangenen Wochen abrufen, bin ich sehr zuversichtlich", ergänzte Siegmund.

Alle Mann an Bord

Zu diesem Optimismus hat der Schwabe auch allen Grund, denn der TSV präsentierte sich beim Gastspiel in München gegen den FC Bayern II, wie schon in der Vorwoche beim 2:1-Erfolg über Schweinfurt, in guter Verfassung.

Vor allem die Defensive um Torhüter Robert Mayer stand in beiden Begegnungen kompakt und auch das Umschaltspiel funktionierte und brachte den Sechzigern einige gute Torgelegenheiten ein. Zudem können Siegmund und Trainer Patrik Peltram personell nahezu aus dem Vollen schöpfen.

"Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Mann an Bord, die Mannschaft ist motiviert und in dieser schweren Zeit besonders eng zusammengerückt", sagte der Teamchef, der den Gegner bereits beobachten ließ.

Hoffen auf den FC Bayern

Auf die Rosenheimer wartet ein Team, das „mit guten Einzelspielern ausgestattet ist und nach dieser Saison natürlich viel Selbstvertrauen hat. Zudem ist der Platz in Pipinsried sehr eng, das ist sicher ein Vorteil für die Hausherren“, sagte Siegmund.

Trotzdem geht  Rosenheim als klarer Favorit ins Rennen und kann am Dienstag (18:30 Uhr) den Grundstein zum Ligaverbleib legen. Das Rückspiel findet am Freitag, den 30. Mai, ebenfalls um 18:30 Uhr im Jahnstadion statt.

Gelingt aus zwei Spielen eine positive Bilanz gegen Pipinsried, ist der Ligaverbleib aber noch nicht in trockenen Tüchern. Dies hängt auch von der Aufstiegsrelegation zwischen dem FC Bayern II und Fortuna Köln statt. Behaupten sich die Münchner, bleiben die Sieger der Relegationsspiele sicher in der Bayernliga. Scheitert der FCB jedoch, müssen sich die Gewinner der Abstiegs-Relegation in einem entscheidenden Spiel auf neutralem Platz um den Verbleib in der Regionalliga streiten (dazu alle Infos hier).

Nicht nur mannschaftlich setzt 1860 dabei auf Geschlossenheit, auch auf die Fans zählen das Team, die Trainer und die Verantwortlichen.

Wie Ihr die Sechziger unterstützen könnt, erfahrt Ihr hier.

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