Höherklassigkeit setzt sich durch

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
In Bayerisch Gmain Seite an Seite zum ersten Vorbereitungssieg des SV Laufen: Paul Fehsenmayr (hinten) und Florian Stapfer.

Laufen gewinnt Test in Bayerisch Gmain

Laufen: In einem Freitagabend-Test empfing der A-Klassist des WSC Bayerisch Gmain den Kreisklassisten des SV Laufen in der Gmoa-Arena. Der SVL hatte größtenteils die Partie im Griff und setzte sich dementsprechend auch mit 5:2 durch. Obwohl die Chancenverwertung der Gäste nicht optimal war, konnte man im zweiten Durchgang dem Spiel zu eigenen Gunsten den Stempel aufdrücken.   Fehlende Chancenverwertung war für den SV Laufen der Grund dafür, dass man in Bayerisch Gmain einem Rückstand hinterherlaufen musste. Alexander Ackermann bestrafte diese Unzulänglichkeit in der 4. Minute. Michael Eberlein setzte sich auf der linken Außenbahn mit Power durch und brachte den Ball auf den langen Pfosten. Dort konnte Alexander Ackermann zum 1:0 einschieben. Zwei Minuten später sprintete Laufens Gerhard Nafe in den Strafraum der Gmoaner hinein und schob das Leder auf den mitgelaufenen Dominik Lindner. Lindners Abschluss konnte WSC-Goalie Patrick Brunold allerdings sehr gut entschärfen.   Laufen kommt ins Rollen   Und wiederum bestrafte Alexander Ackermann die mangelnde Verwertung des SV Laufen. Ein weiter Ball von Kendrick King erreichte den im Abseits befindlichen Tom Schubert. Schuberts Abseitsstellung wurde von Schiedsrichter Brüderl (TSV Bad Reichenhall) nicht geahndet, so dass die Spielszene ununterbrochen weiterlief. Schubert überlupfte in der Folge den aus dem Tor herangestürmten Emanuel Salomon. Das Leder landete bei Alexander Ackermann, der locker mit seinem zweiten Treffer erhöhen konnte - 2:0 (18.).   Der SV Laufen war weiterhin deutlich mehr in der Bayerisch-Gmainer Hälfte beschäftigt, das Ergebnis wiederspiegelte den Spielverlauf keinesfalls. Eine Standardsituation in der 24. Minute hätte den Anschlusstreffer verdient gehabt. Christian Höhn schlug eine Ecke auf den zweiten Pfosten, wo Laufens Spielführer Florian Hollinger hochstieg und seinen Kopfstoß knapp über die Latte setzte. In der 30. Minute die nächste Schrecksekunde für die Gäste von der Salzach.   Im Spielaufbau unterlief Paul Fehsenmayr ein Fehler, den Michael Eberlein zuerst nutzen konnte. Eberlein zog allein in Richtung Emanuel Salomon, scheiterte dann aber unbedrängt ziemlich deutlich am Torglück. Die Bemühungen des SV Laufen wurden in der 34. Minute belohnt - der lang angekündigte Anschlusstreffer. Gerhard Nafe setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und sprintete aus spitzem Winkel in die Gefahrenzone. Die kurze Ablage auf seinen Mannschaftskapitän Florian Hollinger wusste dieser aus kurzer Distanz zu nutzen - 2:1. Kurz vor dem Pausenpfiff versuchte sich Michael Hollinger aus 20 Metern mit einem Gewaltschuss. Hollingers Schuss flog knapp am Kreuzeck vorbei.    Laufen hat noch nicht genug   Daniel Brüderl musste bei der ersten gefährlichen Aktion im zweiten Durchgang lautstark seine Pfeife betätigen. In der 53. Minute brachte Alexander Ackermann im eigenen Strafraum Laufens Beni Citaku zu Fall - Elfmeter. Zu diesem trat Florian Hollinger an. Laufens Kapitän fand nicht das richtige Mittel, um Keeper Patrick Brunold zu überwinden. Brunold parierte konnte aber den Nachschuss von Michael Hollinger nicht mehr fangen und den Ausgleichstreffer entgegennehmen - 2:2. Der zweite Elfmeter der Partie ereignete sich dann in der 65. Minute.   Gerhard Nafe wirbelte im gegnerischen Strafraum und spielte dabei einige Gegenspieler gekonnt aus. Wieder aus spitzem Winkel kommend wurde Nafe dann unsanft vom Keeper in der Schwerkraft unterstützt - Elfmeter. Diesmal trat Christian Höhn an den Punkt und verwandelte zur SVL-Führung - 2:3. Das Spiel hatte sich nun im Ergebnis gedreht und die hochklassigen Salzachstädter wollten noch einiges drauflegen, was ihnen in der Folge auch gelang. Doch zuerst wollte Christopher Fonteyn eine weitere Unzulänglichkeit der Gäste nutzen. Fonteyn schnappte sich im Laufener Aufbauspiel das Runde von Michael Hollinger, schob aber am Tor vorbei (71.).   Höhn setzt den Schlusspunkt   Der eingewechselte Benedikt Schauer hatte die nächste erwähnenswerte Torchance für den Gast. Florian Hollinger bediente an der Sechszehnmeterlinie Christian Höhn, der sofort abzog. Höhns Knaller parierte Torwart Brunold. Benedikt Schauers Nachschuss aus gut 20 Metern flog über die Latte hinweg (73). Weiterhin war Laufens Chancenverwertung nicht optimal und brachte das Fazit, dass bis Rundenbeginn (16. August) daran auf jeden Fall noch gearbeitet werden muss. In Bayerisch Gmain allerdings gelangen den Salzachstädtern noch Treffer in der Schlussviertelstunde.   Gerhard Nafe erhöhte in der 78. Minute zum 2:4. Michael Kirschner schaltete sich in der erwähnten Spielminute in den Angriff mit ein und trieb das Leder an die Strafraumgrenze. Dort bediente er sehenswert mit dem Außenrist den im Strafraum sich freigelaufenden Gerhard Nafe, der gekonnt Keeper Brunold überwinden konnte. Ebenfalls ein Einwechselspieler konnte für den WSC noch eine Torchance in die Statistik eintragen, wobei es sich hier um eine mehr als 100%ige handelte. Erneut nutzten die Gmoaner ein fehlerbehaftetes Aufbauspiel der Gäste. Michael Eberlein erwies sich dabei wiederum als gedankenschnellster Spieler und und holte sich in der 81. Minute das Leder. Eberlein spielte am "neuen" Laufener Torwart Philipp Krois vorbei, wo sein eingewechselter Mitspieler Martin Ertl völlig blank bereitstand und nur noch mit der Innenseite einschießen hätte müssen.   Doch Ertl verzog vollends und setzte das Leder um den ein oder anderen Meter am leeren Laufener Tor vorbei. Der SV Laufen war in der Vorwärtsbewegung weiterhin sehr bemüht und verdiente sich somit auch den nächsten Torjubel. Wieder war es Christian Höhn, der im Strafraum den Ball auf den Fuß serviert bekam und knallhart zum 2:5 Endstand abschloss (82.). Gerhard Nafe hätte in der 86. Minute das halbe Dutzend für den SV Laufen noch vollmachen können. Nachdem sich sein Kapitän Florian Hollinger das Leder von Kendrick King erkämpfte, erhielt Nafe von Hollinger dieses abgelegt. Nafe ließ erneut einige Gegenspieler aussteigen, schoss dann allerdings am Pfosten vorbei in das Ballfangnetz.   Pressemitteilung SV Laufen

Zurück zur Übersicht: Magazin

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare