Jubel in Ungarn - Ein Buchbacher fährt zur Europameisterschaft

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Joszéf Féher fährt mit Ungarn zur EURO 2016

Das Buchbacher Vereinsmotto "Mia san Kult" bekommt eine neue Dimension. Denn wenn im Sommer 2016 die Europameisterschaft in Frankreich stattfindet, wird TSV-Physio Joszéf Féher daran teilnehmen.

Das Buchbacher Vereinsmotto "Mia san Kult" bekommt eine neue Dimension. Denn wenn im Sommer 2016 die Europameisterschaft in Frankreich stattfindet, wird TSV-Physiotherapeut Joszéf Féher daran teilnehmen.

Féher steht nämlich nicht nur in Diensten des TSV, sondern kümmert sich auch um die Spieler der ungarischen Nationalmannschaft. Und mit eben dieser hat Féher am Sonntagabend die Qualifikation zur EURO 2016 geschafft.

Deutsches Trainerduo feiert mit Féher

Unter der Leitung des deutschen Trainerduos Bernd Storck und Andreas Möller gewann Ungarn das Playoff-Rückspiel gegen Norwegen mit  2:1 (1:0) und qualifizierte sich erstmals seit 1972 wieder für eine Europameisterschaft. Auch im Hinspiel am Donnerstag in Oslo hatten die Ungarn triumphiert (1:0).

Fehér kommt wie Ungarns National-Torhüter Gábor Király - mit dem Ex-Löwen ist er zusammen aufgewachsen -  aus Szombathely, nahe Wien. In seiner aktiven Laufbahn hat er für Sopron in der 2. und 3. Liga gespielt, ehe er im Alter von 27 Jahren einen schweren Autounfall hatte, ein Jahr pausieren musste, den Anschluss aber nicht mehr geschafft hat.

Unterschiedlichste Methoden aus vielen Blickwinkeln

Schon in dieser Zeit hat er eine Ausbildung zum Masseur gemacht, als klar war, dass es mit dem Fußball nicht mehr weitergehen würde, hat er sich immer weiter fortgebildet.

Es folgten die Ausbildungen zum Physiotherapeuten und zum Sport-Physiotherapeuten bei Klaus Eder (Donaustauf), dem „Physio der Nation“. Neben diversen Fort- und Weiterbildungen wie Kinesiotaping und seinem Engagement bei der U19 des TSV 1860 München hat Fehér auch noch eine Ausbildung zum Sport-Osteopathen absolviert und kann so mit unterschiedlichsten Methoden und aus verschiedenen Blickwinkeln die Verletzungen seiner Schützlinge und Patienten behandeln.

"Das ist eine echte Berufung"

„Für mich ist das alles ein großes Glück. Ich kann meinen Traumberuf mit meiner Leidenschaft für Fußball verbinden und deswegen ist das kein Job, sondern eine echte Berufung. Und Buchbach ist wie Sechzig ein absoluter Kultverein.“

Und diesen wird er im Sommer dann auf der ganz großen fußballbühne repräsentieren.

tr/MB

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