Keine Punkte gegen Pullach - Erlbach verzweifelt an Hofmann

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Erlebte trotz seines Treffers einen bitteren Nachmittag. Christoph Popp (rechts, hier im Duell mit Pullach-Kapitän Peter Beierkuhnlein).

Der SV Erlbach hatte die Chancen, war die überlegene Mannschaft, doch Pullach hatte den überragenden Ex-Profi Michael Hofmann im Tor und am Ende die drei Punkte. Die Lage im Holzland spitzt sich ob der fehlenden Cleverness zu.

Der SV Erlbach hatte die Chancen, war die überlegene Mannschaft, doch Pullach hatte den überragenden Ex-Profi Michael Hofmann im Tor und am Ende die drei Punkte. Die Lage im Holzland spitzt sich ob der fehlenden Cleverness zu.

Der SVP siegte am Sonntagnachmittag mit 2:1 (0:0) und hinterlässt Erlbach mit nur neun Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz der Bayernliga Süd.

Aus Erlbach berichtet Tobias Ruf

Nur vier Minuten waren im gut besuchten Raiffeisen-Sportpark gespielt, da hätten die Hausherren in Führung gehen müssen. Christoph Popp steckte auf halblinks durch ins Zentrum, wo Johannes Maier freistehend an Hofmann scheiterte.

Keine fünf Minuten später versuchte Sebastian Leitmeier aus dem Gewühl heraus sein Glück, der Ball ging knapp am Tor vorbei.

Pullach hatte zwar viel Spielanteile, musste aber bis zur 25. Minute auf die erste echte Torchance warten. Menelik Ngu'Ewodo zog aus kurzer Distanz ab, Klaus Malec rettet mit einem Reflex auf der Linie.

Popp gegen Hofmann im Privatduell

In der 35. Minute tauchte Popp frei vor dem Pullacher Tor auf, wieder war Hofmann nicht zu besiegen. Und auch drei Minuten später rettete der mit Abstand beste Pullacher gegen den erneut glücklosen Popp.

Kurz vor der Pause musste Erlbach nach einer Verletzung von Harald Bonimaier umstellen, der Innenverteidiger musste ausgewechselt werden.

Wer die Dinger vorne nicht macht . . .

Nach der Pause kam das, was nach einer altbekannten Fußballerweisheit kommen musste. Wer seine Chancen vorne nicht macht, fängt sich irgendwann hinten einen ein.

In der 51. Minute setzte sich Andreas Roth auf der halblinken Seite durch, Erlbach verteidigte nicht konsequent genug, der Pullacher Stürmer erzielte die zu diesem Zeitpunkt unverdiente Gästeführung.

Erlbach schien der Gegntreffer aus dem Nichts zu beschäftigen, vom temporeichen Angriffsfußball aus der ersten Hälfte war nicht mehr viel übrig.

Popp bewzingt den Übermächtigen

Die Berg-Elf hatte zwar mehr Spielanteile, kam aber bis zur Schlussphase nicht mehr zu klaren Torgelegenheiten. In der 78. Minute kam es zu einer Neuauflage des Duells Popp gegen Hofmann.

Über die halblinke Seite tankte sich der SVE-Stürmer in den 16er durch und hatte den Oldie mit einem präzisen Schuss ins lange Eck endlich bezwungen - 1:1.

Und wieder aus dem Nichts. . .

Doch damit nicht genug an diesem Nachmittag. Erlbach war weiter engagiert, spielte nach vorne, kam aber nicht mehr zwingend vor das Tor der Gäste.

Pullach zeigte sich in der 86. Minute einmal mehr gnandenlos effizient. Daniel Leugner köpfte den Ball von der rechten Seite ins Zentrum, Florian Königer stieg am höchsten und besiegelte mit einem platzierten Kopfball die Erlbacher Niederlage.

Popp hatte mit dem Schlusspfiff noch die Chance zum Ausgleich, verzog von halblinks aber denkbar knapp. Vorausgegangen war ein Stellungsfehler von Hofmann. Das hatte tatsächlich Seltenheitswert.

Unter dem Strich bleibt ein erneut guter und mehr als konkurrenzfähiger Auftritt des SV Erlbach. Eines ist aber offensichtlicher denn je. Erlbach muss effizienter werden und sich endlich für den großen Aufwand belohnen. Für Chancen und Spielanteile gibt es im Fußball keine Punkte. Und die fehlen im Holzland mehr denn je.

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