Knockout in der Nachspielzeit

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Zwei Tore, trotzdem keine Punkte. Tomic brachte den TSV 1860 Rosenheim schon kurz nach Anpfiff auf die Siegerstraße

Nach nur acht Minuten lagen die Hausherren vom TSV 1860 komfortabel in Führung. Doch dann schlug der SV Heimstetten noch insgesamt viermal zu

„Der Druck liegt bei Heimstetten!“ 1860-Trainer Patrik Peltram fand klare Worte im Vorfeld der Partie zuhause gegen den SVH. Denn aus den letzten Spielen in der Bayernliga holten die Rosenheimer mehr Zähler, Heimstetten fehlen insgesamt aber auch nur drei Pünktchen auf die Innstädter.

Gegen den Ex-Klub

Für einen in den Reihen der Rothosen war es ein besonderes Spiel, denn mit Danijel Majdancevic hat der TSV einen Akteur in den Reihen, der für den Regionalliga-Absteiger kickte. Doch es war ein ganz anderer, der für viel Furore sorgte:

Keine acht Minuten war gespielt, da zeigte die Anzeigetafel schon: TSV: 2, SVH:0. Josip Tomic, traf nach 120 Sekunden nach einem Eckstoß der Rosenheimer per Drehschuss zum ersten Treffer, ehe er nur wenige Minuten später nach Vorarbeit von Linner und Obermaier das Leder zum 2:0 über die Torlinie Heimstettens drückte.

SVH kontert in Rosenheim-Manier

Es spielten nur die Hausherren und Majdancevic hatte sogar den dritten Treffer auf dem Fuß, doch er vergab seine Großchance gegen seine Ex-Kollegen. 1860 weiter mit viel Rückenwind, der Doppeltorschütze auch immer wieder gefährlich vor dem Kasten von SV-Keeper Krasnic.

Nach dem Seitenwechsel erwischte es Rosenheim aber bitterböse, Doppelschlag nun auch von den Gästen: Orhan Akkurt und Sebastian Nappo drehten binnen drei Minuten wieder auf 2:2 – die eigentlich komfortable Führung wieder dahin.

Viele Tore nach der Pause

53 Minuten waren gespielt, da zeigte der Unparteiische auf den Punkt, auf den der Gäste: Rosenheim mit der Gelegenheit, wieder in Führung zu gehen. Das Spielgerät schnappte sich Majdancevic, der auch gegen seinen alten Verein cool blieb und einnetzte.

Rosenheim nun weiter drauf und dran, Treffer Nummer vier zu markieren. Doch entweder standen Heimstettens Abwehrspieler im Weg, der Pfosten oder der Schlussmann des SVH. Dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, ist im Fußball fast schon eine alte Weisheit.

Heimstetten macht's spät

Und so dauerte es bis zur 79., bis der Absteiger wieder ausglich. Und es kam noch dicker für die Rosenheimer: In der 91. Spielminute traf erneut Orhan Akkurt, 3:4 der Endstand im Jahnstadion.

Heimstetten konnte mit dem Druck anscheinend ganz gut umgehen und gab sich mit nur einem Zähler nicht zufrieden.

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