Landesliga: Gelingt dem Krisen-Trio die Wende?

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Mario Reichenberger (Töging), Stefan Mauerkirchner (Traunstein) und Christoph Börtschöck (Rosenheim)

Sportbund, Traunstein und Töging wollen punkten

VfB Hallbergmoos - FC Töging; Freitag: 19:30 Uhr

Und so schnell kann sich das Blatt wenden. Noch vor drei Wochen wäre der FC Töging als klarer Favorit beim Gastspiel in Hallbergmoos angetreten.

Drei Töginger Niederlagen und drei Hallbergmooser-Siege später aber hat sich die Konstellation vor dem einzigen Freitagsspiel in der Landesliga Südost geändert. Beide Teams sind inzwischen punktgleich, der Abstand der zwei Aufstiegsaspiranten auf den Tabellenzweiten aus Deisenhofen beträgt aber schon acht Punkte.

Ein entsprechend ausgeglichenes Duell erwartet Töging-Trainer Mario Reichenberger. „Das wird ein ganz enges Spiel, in dem wieder einmal Nuancen entscheiden werden. Trotz der Negativserie werden wir uns in Hallbergmoos sicher nicht verstecken und offensiv ans Werk gehen“.

Aus personeller Sicht gibt es für Töging leider keine guten Nachrichten. Keepr Welder de Souza Lima fehlt aus beruflichen Gründen, Yunus Karayün ist wie Michael Tot aus privaten Gründen nicht verfügbar.

Dafür steht Benedikt Basslsperger wieder im Kader. Um den Kapitän hatte es in der Vorwoche Verwirrungen gegeben, weil er nicht für das Spiel gegen Velden nominiert wurde. "Die internen Gründe dafür sollen auch intern bleiben und werden zeitnah behoben", so Trainer Reichenberger.

SpVgg Landshut - SB Chiemgau Traunstein; Samstag: 15:00 Uhr

Zu einem Duell unter Tabellennachbarn kommt es am Samstag in Landshut. Dort treffen die SpVgg und der SB Chiemgau Traunstein aufeinander.

Tabellennachbarn ist in der Landesliga Südost aber ein weitläufiger Begriff. Nur fünf Punkte liegen zwischen dem Vierten (Freising, 15 Punkte) und dem 15. (Tükgücü München, 10. Punkte).

Zu jener Gesellschaft gehören auch Landshut und der SBC. Die Niederbayern haben zwölf Zähler auf der Habenseite, die Traunsteiner deren elf. Allerdings hat diese Zahl seit drei Spieltagen bestand, Traunstein erlebt derzeit die erste kleine Krise nach Jahren des Aufschwungs.

"Wir verfallen jetzt sicher nicht in Panik. Die Liga ist so ausgeglichen, da kann so etwas schon passieren", sagte Traunstein-Trainer Adam Gawron im Gespräch mit beinschuss.de.

Der 34-Jährige hat die Fehler aus der letztwöchigen Niederlage gegen Dachau erkannt und mit seinem Team aufgearbeitet. "Wir haben drei Gegentore nach unserem eigenen Spielaufbau kassiert. Das darf uns nicht passieren".

Gute Nachrichten gibt es unterdessen aus dem Kader. Stefan Mauerkirchner ist nach langer Verletzung zurück im Team. Der Goalgetter könnte gegen Landshut schon in der Startelf stehen. "Stefan ist sicher eine Option. Es wird Änderungen in der ersten Elf geben, nach drei Niederlagen ist das logisch", so Gawron abschließend.

SV Türkgücü-Ataspor München - SB DJK Rosenheim; Sonntag: 14:45 Uhr

Die einzige Sonntagspartie lautet SV Türkgücü Ataspor München gegen Sportbund DJK Rosenheim und steht unter dem Motto „Abstiegskampf“.

Der Sportbund ist mit fünf Punkten weiter am Tabellenende, Türkspor steht bei zehn Zählern und belegt mit Rang 15 einen Abstiegsrelegationsplatz. Türkgücü-Trainer Alper Kayabunar geht von einem richtungsweisenden Spiel aus.

„Es geht sehr eng zu in der Liga, das ist uns allen bewusst. Genau deshalb wollen wir erst gar nicht in die tiefe Abstiegszone abrutschen und wollen mit seinem Sieg über den Sportbund einen Befreiungsschlag landen. Das Potenzial dazu haben wir auch, vor allem zuhause sind wir richtig gut drauf.“

Der Sportbund will nach dem erkämpften 2:2 gegen Manching seine ordentliche Auswärtsbilanz weiter ausbauen. Vier Punkte aus vier Spielen hat das Team von Matthias Pongratz auf fremden Plätzen bislang eingefahren.

 

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