Landesliga Südost: Lust oder Frust zum Hinrundenabschluss?

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Der letzte Hinrundenspieltag der Landesliga Südost bietet für Kirchanschöring, Erlbach und Töging die Gelegenheit, eine erfolgreiche Halbserie zu vergolden. Der Weg dorthin ist allerdings alles andere als ein Selbstläufer.

TSV Eching - SV Kirchanschöring, Sa. 18.10.2014, 15:00 Uhr

So oder so, der SV Kirchanschöring kann schon jetzt auf eine außergewöhnliche Hinrunde zurückblicken. Mit dem zweiten Tabellenplatz und einem Rückstand von nur drei Punkten auf Hallbergmoos liegt das Team von Spielertrainer Patrick Mölzl voll im Soll. Zudem begeistern die Gelb-Schwarzen-Trikots mit einem Zuschauerzuspruch, der in der Landesliga Südost seines Gleichen sucht. An die 700 Fans finden an jedem zweiten Wochenende den Weg in das Stadion an der Laufener Straße, ein treffenderes Qualitätssiegel kann es für einen Sechstligisten!! eigentlich nicht geben.

Zum Hinrundenabschluss will Kirchanschöring natürlich auch gegen den TSV Eching die Erfolgsspur halten. Die beiden Vereine blicken dabei auf eine gemeinsame Geschichte zurück.

Als der SVK nach dem gewonnen Entscheidungsspiel in Eiselfing bei Wasserburg in die Landesliga Süd aufstieg, hieß der Meister in der Bezirksoberliga: TSV Eching. Die Gelb-Schwarzen treffen somit auf einen alten Rivalen. Mit einer sportlich herausragenden Geschichte: 1981 stieg Eching erstmals in die überregionale Landesliga auf. Zwei Jahre später gelang der Aufstieg in die Bayernliga. Dem Abstieg in der Premierensaison folgte der sofortige Wiederaufstieg. Aber auch das zweite Jahr in der höchsten bayerischen Amateurspielklasse endete auf einem Abstiegsplatz. Nach zwischenzeitlichem Abstieg in die Bezirksliga gelang 1990 der dritte Aufstieg in die Bayernliga.

In dieser Landesliga-Saison läuft es für das rund erneuerte Team aus dem Norden Münchens nicht schlecht. Die Echinger wussten nicht, wo sie stehen, halten aber einen passablen Mittelfeldplatz. Ein schwieriges Spiel für den SVK vor den Wochen der Wahrheit. Denn am kommenden Samstag geht es zum FC Töging, ehe in der Folgewoche der Tabellenführer VfB Hallbergmoos an die Laufener Straße kommt.

(Presemitteilung SV Kirchanschöring/truf)

ASV Dachau - SV Erlbach, Sa. 18.10.2014, 15:00 Uhr

Ein ganz unangenehmes Auswärtsspiel hat am Samstag der SV Erlbach vor der Brust. Die Mannschaft von Robert Berg gastiert zum Ende der Hinserie beim Aufsteiger ASV Dachau, der mit 19 Punkten aus 14 Spielen einen beachtlichen siebten Tabellenplatz innehat.

Erlbach hat in der Vorwoche erst auf der Zielgeraden drei Punkte gegen Ismaning liegenlassen, am Ende reichte es gegen FC nur zu einem 1:1-Unentschieden. Damit hat das Team aus dem Holzland den Anschluss an die Aufstiegsränge ein wenig verloren, der Rückstand auf Kirchanschöring beträgt inzwischen vier Punkte.

Dennoch blickt der SVE auf eine gute Hinserie zurück und geht beim Gastspiel in der Münchener Vorstadt als Favorit ins Rennen. Für Erlbach spricht, dass Dachau nicht gerade zu den heimstärksten Teams der Liga gehört. Nur acht Punkte hat der ASV im Sepp-Helfer-Stadion eingefahren. Der SV hingegen zählt mit Hallbergmoos und Töging zu den besten Auswärtsmannschaften der Landesliga Südost. Je 14 Punkte entführten die drei Teams aus gegnerischen Stadien.

FC Töging - VfB Hallbergmoos, Sa, 18.10.2014, 15:00 Uhr

Es käme schon einer kleinen Sensation gleich, sollte der FC Töging die Hinrunde mit einem Sieg abschließen. Denn am Samstag gastiert niemand geringerer als der Tabellenführer der Landesliga Südost im Raiffeisen-Stadion am Wasserschloss.

Der VfB Hallbergmoos reist mit 34 Punkten im Gepäck nach Töging und hat dem Team von Mario Reichenberger damit neun Zähler voraus. Dennoch ist man beim Aufsteiger schon jetzt mit der Hinrunde vollauf zufrieden, das anvisierte Ziel Klassenerhalt ist bereits nach der Hinserie in realistischer Nähe.

Zuletzt geriet der FCT-Zug allerdings ein wenig ins Stocken. Der 1:3-Heimniederlage gegen den ASV Dachau folgte zwar mit dem 2:1 in Eching die richtige Antwort, in der Vorwoche geriet der Liganeuling allerdings mit 5:3 in Freising unter die Räder. Das Programm der nächsten zwei Wochen hat es zudem richtig in sich. Nach dem Spiel gegen den Spitzenreiter folgt am kommenden Samstag der Rückrundenauftakt gegen den Zweitplatzierten vom SV Kirchanschöring.

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