SV Laufen in Weildorf

SVL-Chancengros endet in Niederlage

In dieser Szene stellt Laufens David Thalmaier Tobias Neumeier vom DJK Weildorf II.
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Nicht unbedingt zimperlich gingen die Akteure am Samstagnachmittag miteinander um. Hier in dieser Szene stellt Laufens David Thalmaier hier Tobias Neumeier.

Laufen - Es nutzt eben nichts, wenn du vorne die Dinger nicht reinmachst. So erging es der Zweitvertretung des SV Laufen am Samstagnachmittag (26. September) bei der DJK Weildorf II. Vor 25 Zuschauern unterlag die Obermayer-Truppe knapp und trotz Chancengros mit 1:2.

Ob damit die Aufstiegschancen zur B-Klasse passe sind, ist wohl zu früh schwarzgemalt. Zwar stehen schon 11 Punkte zwischen Aufstiegsplatz und SV Laufen, doch bei drei Spielen, die man weniger absolviert hat, ist die Chance sicher noch heiß. Dennoch war es ein Schlag ins Kontor, welches der SV Laufen II in Weildorf über sich ergehen hat müssen. Wollte man mindestens einen Punkt aus Weildorf mitnehmen, bekam man nach 90 Spielminuten eine 2:1 Niederlage präsentiert.

Das Spiel in der C-Klasse 6 auf dem Sportplatz in Weildorf verlief in den ersten 20 Minuten schleppend und Aufregung war noch nicht gegeben. Nach dieser verlängerten Anfangsphase wurden die 22 Spieler langsam warm mit Wind und Regen und zeigten sich mutiger in ihren Aktionen. In der 24. Minute flankte Patrick Prechtl von der linken Torauslinie in Richtung Fünf-Meter-Raum. Der Ball senkte sich allerdings gefährlich in der Nähe des Torhüters Mathias Mösenlechner, der beidhändig klären konnte. Drei Minuten nach dieser durchaus ernstgemeinten Schrecksekunde konnte auch die DJK gefährlich agieren, jedoch bedingt durch eine Dribbeleinlage des SVL-Keepers Thomas Rudholzer, die nicht so ganz klappte, wie vom Erfinder gedacht. Daraufhin versuchte Johannes Koch sein Glück, schlägt aber am Tor vorbei. In der 37. Minute war es Markus Egger, der auf Seiten der Gastgeber aus der Distanz abzog. Eggers Schuss wurde jedoch abgefälscht und ihm somit die Gefahr genommen. Ebenfalls aus der Distanz versuchte sich Laufens Alexander Schumann in Minute 39. Mösenlechner parierte im Nachfassen. In der 42. Minute kam Eduard Mihaes für die Gäste von der Salzach auf links durch und flankte. Seine Flanke flog wie schon Prechtls Hereingabe in der 24. Minute aufs Tor. Diesmal verhinderte Mösenlechner mit der rechten Pranke den Einschlag in seinem Kasten.

Die zweite Hälfte begann für den Gast aus Laufen äußerst suboptimal. Patrick Heinrich sah wohl im Sprint vor dem Strafraum keine andere Möglichkeit wie Felix Greißl unsanft zu Boden zu bringen. Dem Schiedsrichter blieb keine andere Möglichkeit als Heinrich aufgrund der Notbremse mit Rot vom Platz zu schicken (48.). Mit einem Mann weniger tat sich Weildorf keinesfalls leichter und erst in der 60. Minute konnte die Führung erzielt werden. Johannes Koch sendete seinen Freistoß aus halbrechts aufs Tor von Micha Rinninger, der im zweiten Durchgang Laufens Tor hütete. Der Ball flog über Rinningers Fäuste hinweg in die Maschen – 1:0. Entgegen der Unterzahl machte Laufen dennoch ein wenig mehr für das Spiel und hätte schon in der 64. Minute den Ausgleich erzielen können. Markus Eggers Handspiel im eigenen Strafraum pfiff der Schiedsrichter sofort ab – Strafstoß. Diesen übernahm Kapitän Thomas Bauer, schoss diesen aber um einiges am Tor vorbei. In der Folge wurde die Partie etwas ruppiger, was nicht zwingend für jeden Knochen vergnügungssteuerpflichtig war. Wiederum war es Laufens Spielführer, der in der 72. Minute den Ausgleich auf dem Schlappen hatte. Luis Pachlatkos scharfe Hereingabe flog zu Thomas Bauer, der aber im Duell gegen Mösenlechner nur zweiter Sieger blieb. Doch fünf Minuten vor Schluss schlug es aus Sicht des SVL endlich im Weildorfer Kasten ein. Einen langen Schlag von Alexander Schumann verlängerte Maximilian Schmidt auf Luis Pachlatko, der daraufhin den verdienten Ausgleich erzielte – 1:1. Eigentlich hätte man sich nun mit einem Unentschieden abgefunden, als unverhofft dann doch noch der zweite Gegentreffer in Laufens Gehäuse einschlug. Ein Schuss des eingewechselten Daniel Abfalter landete auf dem Querbalken und flog zurück ins Feld. Laufens Defensivspieler kamen zu spät am Brandherd an und schauten eher zu, wie Josef Hinterreiter die Chance erkannte und den Ball zum 2:1 einschob (87.). Zwei Minuten nach Weildorfs Führung wurde auch der Hausherr dezimiert. Felix Greißl wurde wegen wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Feld geschickt. Mit ein bisschen mehr Präzision und Abschlussglück wäre der SV Laufen dann fast doch noch mit einem Punkt nach Hause gefahren. Eine Flanke von Tobias Antosch legte Maximilian Schmidt per Hacke Luis Pachlatko auf. Pachlatko allerdings verlegt und verpasste damit den späten Ausgleich.

Mit diesem Ergebnis rücken die DJK Weildorf III und der SV Laufen II näher in der Tabelle zusammen. Mit 24 Punkte steht der SVL auf Platz 6 gefolgt von Weildorf mit 22 Punkte auf Platz 7. Schon am Mittwoch geht es für Weildorf im Ligapokal weiter. Sie empfangen den WSC Bayerisch Gmain II. Der SV Laufen hat eine Woche Zeit sich für das Heimspiel am 4. Oktober gegen den SV Erlstätt vorzubereiten.

Pressemitteilung SV Laufen

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