Für Drittligist ist die Sache „noch nicht vom Tisch“

Streit zwischen BFV und Türkgücü: Koch erklärt Verband zum Sieger

Dr. Rainer Koch hält eine Rede auf dem Verbandstag
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BFV-Präsident Dr. Rainer Koch erklärt den Rechtsstreit mit Türkgücü München für beendet.

München - Ist dies das Ende des ewig andauernden Rechtsstreits zwischen dem Bayerischen Fußball-Verband und Türkgücü München? BFV-Präsident Dr. Rainer Koch hat den Verband nun zum endgültigen Sieger erklärt und beruft sich dabei auf das Urteil des Oberlandesgerichts München.

„Vor drei Tagen erließ der Kartellsenat des Oberlandesgerichts München nun eine weitere Entscheidung und erneut hat der BFV gewonnen, denn Türkgücü München wurde verurteilt, sämtliche Kosten des einstweiligen Verfügungsverfahrens zu tragen“, schreibt der Verbandspräsident auf seiner Facebook-Seite. Der Rechtsstreit scheint somit endlich vorbei zu sein.

Für Türkgücü ist das Thema „noch nicht vom Tisch“

Seit mehreren Monaten streiten sich Türkgücü München und der BFV, es geht um die Teilnahme des 1. FC Schweinfurt 05 am DFB-Pokal. Damals einigten sich Verband und Verein laut Koch darauf, dass Türkgücü in die 3. Liga aufsteigt, Schweinfurt dafür am Pokal teilnehmen darf. Der neugewordene Drittligist nahm dies nicht hin und zog vor Gericht, wo sie allerdings den Kürzeren zogen. Schweinfurt durfte somit in der ersten Runde auf Schalke 04 treffen (1:4).

Für den Drittligisten ist das Thema aber noch nicht vorbei: „Nachdem das Spiel bereits stattgefunden hat, ist das Thema für uns momentan und akut nicht relevant. Dennoch ist die Sache für uns noch nicht vom Tisch. Der Beschluss des OLG wurde uns noch nicht zugestellt, sodass wir die Aussagen von Rainer Koch zum jetzigen Zeitpunkt nicht kommentieren“, das teilte der Verein auf Anfrage von fupa.net mit.

dg

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