Nach zwei Wochen Pause: Buchbach heiß auf Memmingen

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Am Freitag wieder die Nummer 1 im Buchbacher Kasten: Maxi Weber.

Zwei Wochen lang musste der TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern seit der 0:2-Heimniederlage gegen den SV Schalding-Heining pausieren. Am Freitag wird es für die Rot-Weißen wieder ernst.

Zwei Wochen lang musste der TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern seit der 0:2-Heimniederlage gegen den SV Schalding-Heining pausieren. Weil das Spiel beim FC Bayern München II auf den 23. September verlegt worden ist und weil das geplante Testspiel gegen AL Shaab Cultural & Sport Club von den Arabern kurzfristig abgesagt wurde, geht es erst am Freitag um 19 Uhr gegen den FC Memmingen wieder zur Sache.

„Wir haben sehr intensiv trainiert und wollen jetzt unbedingt den zweiten Saisonsieg einfahren“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der jedoch weiß, dass die Aufgabe alles andere als einfach wird: „Wir brauchen die volle Unterstützung unserer Fans, damit wir Memmingen schlagen können.“ Und natürlich brauchen die Rot-Weißen auch mal das Quäntchen Glück, dass ihnen bei den Niederlagen in Burghausen und gegen Schalding nicht hold war.

Der Hammer hängt verdammt hoch

„Irgendwann muss mal wieder ein Ball ins Tor gehen“, fordert Bobenstetter, zumal sein Team gute Leistungen gezeigt hat: „Wir müssen uns jetzt für unser enormes Laufpensum belohnen. Wir haben viel investiert, aber in einigen Situationen einfach kein Glück gehabt. Sowohl in Burghausen als auch gegen Schalding hätten wir den Sieg verdient gehabt.“

Mit den drei Punkten aus den drei Spielen ist Buchbach nach dem 4:0-Auftaktsieg gegen Rain von der Tabellenspitze bis auf Platz 16 abgerutscht, also in eine Tabellenregion, in der sich die Rot-Weißen schon lang nicht mehr wiedergefunden haben und die sie möglichst schon am Freitag verlassen wollen. „Wir wussten ja schon vorher, dass die Saison nicht einfach werden würde und wer am Sonntag das Derby zwischen Bayern und Sechzig im Fernsehen gesehen hat, weiß, wie hoch der Hammer in dieser Liga inzwischen hängt. Aber wir müssen vor allem zu Hause wieder eine Macht werden und deswegen werden alles für einen Sieg tun“, so Bobenstetter.

Memmingen ist ein echter Lieblingsgegner

Der Buchbacher Trainer erwartet dass die Gäste aus dem Allgäu mit breiter Brust anreisen werden: „Die Memminger haben Sechzig 2:0 geschlagen und auch Illertissen mit 4:1 besiegt. Das ist ihnen vorher noch nicht geglückt. Das gibt ihnen bestimmt Auftrieb.“ Auf der anderen Seite ist Memmingen so etwas wie der Lieblingsgegner der Buchbacher - alle bisherigen sechs Duelle in der Regionalliga konnte Rot-Weiß für sich entscheiden, zu Bayernligazeiten nahmen sich die Verhältnisse noch anders aus: Da gelangen den Allgäuern in vier Vergleichen zwei Siege und zwei Unentschieden.

Für Bobenstetter ist der Tabellensechste weiterhin einer der Top-Vereine Bayerns: „Memmingen hat es geschafft den heiß umworbenen Torjäger Michael Geldhauser zu halten. Zusammen mit Ex-Profi Bobo Mayer, der für seine Freistöße gefürchtet ist, ist das schon ein extrem gefährliches Duo. Diese beiden Schlüsselspieler müssen wir in den Griff bekommen.“ Nicht dabei auf Seiten der Buchbacher ist Maxi Hellinger, der im Training umgeknickt ist und sich eine Bänderverletzung zugezogen hat. „Schade, er war ganz dicht dran an der Start-Elf. Ebenfalls passen muss Keeper Thomas Reichlmayr, der sich das Knie verdreht hat. Maxi Weber wird also gegen Memmingen wieder ins Tor zurückkehren, sein Backup ist Alex Wolf.

MB

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